SMA bringt Photovoltaik-Wechselrichter für höheren Eigenverbrauch auf den Markt

Die SMA Solar Technologie AG hat nun die Markteinführung von zwei neuen Photovoltaik-Wechselrichtern angekündigt. Die Geräte „Sunny Boy 1.5/2.5“ würden voraussichtlich ab Mitte April 2015 in Deutschland, Österreich, Frankreich, Portugal, Spanien, Belgien, Italien den Niederlanden und Großbritannien angeboten, teilte der Photovoltaik-Wechselrichterhersteller mit. Ab Anfang Mai seien sie zusätzlich in Australien verfügbar. Eine schrittweise Einführung in weiteren Ländern sei geplant, je nach Zertifizierung, ausgenommen seien aber die USA und Japan, hieß es weiter.

Es handelt sich SMA zufolge um komplett neu entwickelte Wechselrichter, die unter anderem einen höheren Eigenverbrauchsanteil bei kleinen Photovoltaik-Anlagen ermöglichen sollen. Die Wechselrichter seien zudem vielseitig einsetzbar und ließen sich einfach in das Heimnetzwerk integrieren. Der Eingangsspannungsbereich reiche von 80 bis 600 Volt. Mit der direkten Kommunikation mit dem SMA Energy Meter sei nicht nur die in Deutschland geforderte 70-Prozent-Abregelung bei kleinen Photovoltaik-Anlagen möglich, sondern auch eine Abregelung auf 0 Prozent.

SMA nennt keine konkreten Kosten für seine neuen Wechselrichtermodelle, spricht aber von „geringen Investitionskosten“ und einem „attraktiven Preis“. „Viele Leute haben ein eher kleines Dach und/oder möchten nur einen überschaubaren Betrag für ihre Photovoltaik-Anlage ausgeben. Für sie ist der neue Sunny Boy die perfekte Lösung“, erklärt Produktmanager Dieter Manz. Die Installation sei einfach. So sei ein schneller DC- und AC-Anschluss der Wechselrichter per Plug & Play möglich. Das Gewicht der Geräte liege bei neun Kilogramm. Es seien nur zwei Schrauben zur Einhängung nötig, keine zusätzliche Wandhalterung, hieß es weiter. Zudem sei die Inbetriebnahme einfach und drahtlos möglich. Die Nutzer könnten zudem zwischen einem lokalen Monitoring sowie der Online-Überwachung über die SMA-Portale wählen. (Sandra Enkhardt)