Das Berliner Start-Up Mobisol hat ein neuartiges Konzept zur Mikrofinanzierung von Solarstrom entwickelt und kann bereits eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte vorweisen. Nun bekommt das Unternehmen weitere finanzielle Unterstützung der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) um seine Tätigkeiten in Ostafrika auszuweiten.
Die Sonneninvest AG aus Wien hat ihr zweites Anlagen-Portfolio, bestehend aus drei Solarkraftwerken, über die Dresdener Crowdfunding-Plattform Econeers.de vermarktet. Die Crowd investierte dabei rund 548.500 Euro in den ersten 60 Tagen.
Anlagenpachtmodelle für Photovoltaik-Anlagen wurden von der BaFin in Einzelfällen als erlaubnispflichtiges Finanzierungsleasing eingestuft. Ein neuer Mustervertrag des BSW-Solar soll nun helfen, dies zu vermeiden.
Das Solarauto Stella Lux bietet Platz für die ganze Familie, erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 125 Stundenkilometern und kommt mit einer Batteriefüllung bis zu 1.000 Kilometer weit. Außerdem produziert es über das Jahr gerechnet mehr Strom als es verbraucht. Das verspricht ein Entwicklerteam von Studenten der TU Eindhoven.
Das Projekt soll zeigen das die Kosten für Solarstrom aus kleineren Freiflächenanlagen mit den Erzeugungskosten von Megawattparks vergleichbar sind. Die angepeilte Bauzeit von zwölf Wochen sei zudem ein großer Pluspunkt im Vergleich zu konventionellen Kraftwerken, meint Juwi.
Das britische Department for Energy and Climate Change will die Förderung für Solarparks mit weniger als fünf Megawatt Leistung ab April 2016 einstellen. Auch die Vorab-Garantie zum Erhalt der Einspeisevergütung für Dachanlagen mit mehr 50 als Kilowatt Leistung soll nicht mehr erteilt werden.
Der Energiekonzern Vattenfall fährt allein im zweiten Quartal 2015 schmerzliche Verluste von rund drei Milliarden Euro ein. Dies wird vor allem mit stark gefallenen Börsenstrompreisen begründet, die zu Abschreibungen mehrerer konventioneller Kraftwerke in Höhe von etwa 3,85 Milliarden Euro Geführt haben. Nun will auch Vattenfall auf erneuerbare Energien umstellen.
Das im April gegründete deutsch-japanische Joint Venture hat mit Wartung und Betrieb für die ersten Photovoltaik-Anlagen aus Aufträgen mit einer Gesamtleistung von rund 15 Megawatt begonnen.
Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen zwei Photovoltaik-Projekte mit einer Gesamtleistung von 148,8 Megawatt Leistung in der indischen Region Telangana umsetzen. Dabei sollen Module von Hanwha Q-Cells zum Einsatz kommen.
Auch die Zyklenfestigkeit und Energiedichte von Batteriespeichern steigen alle vier Wochen um ein Prozent. Das führt nach Ansicht der Experten auf der Konferenz „World of Mobility“ dazu, dass sich Energiewende und Elektromobilität gegenseitig verstärken.