Bauer Solar plant Markteinführung von 480 Watt Backkontakt-Modul

Bauer Solar, Rückkontaktmodul, Intersolar 2026

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Pünktlich zur Intersolar Europe im Juni will Bauer Solar sein Portfolio um ein Backkontakt-Modul erweitern. Zu Beginn sollen eine Full-Black-Variante des Glas-Glas-Moduls mit Leistungen von zunächst 480 Watt und kurz danach auch mit 485 Watt verfügbar sein, wie der Photovoltaik-Anbieter aus Rheinhessen am Donnerstag ankündigte. Die Module basieren auf 108 bifazialen Halbzellen. Die Modulabmessungen betragen 1800 mal 1134 mal 30 Millimeter. Das Gewicht wird im Datenblatt mit 24,8 Kilogramm angegeben. Die Moduleffizienz liegt demnach bei dem 480 Watt-Modell bei 23,52 Prozent und der 485-Watt-Version bei 23,76 Prozent.*

Mit der rückseitigen Kontaktierung der Solarzellen entfallen die Leiterbahnen auf der Vorderseite, was für ein homogenes, tiefschwarzes Erscheinungsbild sorge. Zudem wird Anti-Reflexionsglas auf Vorder- und Rückseite der Module mit 2 Millimetern genutzt. Der schwarze Rahmen ist mit einer eloxierten Aluminiumlegierung versehen. Das Modul kann bei Betriebstemperaturen von -40 bis +85 Grad Celsius und einer maximalen Systemspannung von 1500 Volt eingesetzt werden. Es hält einer statischen Last bis 5400 Pascal stand und besitzt die Hagelklasse „HW3“. Zudem verfügt das Modul über diverse Zertifizierungen, darunter für Brandschutzklasse A.

Bauer Solar gibt auf die neuen Module eine Produkt- und Leistungsgarantie über 30 Jahre. Bei der linearen Leistungsgarantie wird von einer Mindestleistung der Solarmodule von 88,85 Prozent nach 30 Jahren ausgegangen. Das Unternehmen hat auch bereits die Steigerung der Leistung der Backkontakt-Module auf 500 Watt im Blick, die im weiteren Jahresverlauf mit den Varianten „Pure“ und „Performance“ noch erreicht werden soll.

Neben den Rückkontakt-Modulen setzt das Unternehmen aber auch weiter auf seine Topcon-Module. Ebenfalls im Sommer soll das Portfolio um die Varianten „Pure“ und „Black“ erweitert werden. Diese Topcon-Module sollen dann über eine Leistung von 465 Watt verfügen. Zum Preis konnte das Unternehmen noch keine konkreten Angaben liefern. Allerdings hieß es, die Module seien „als wirtschaftliche Lösung mit optimalem Preis-Leistungs-Verhältnis“ für private Dachanlagen gedacht.

*Anmerkung der Redaktion: Wir haben die Angabe nachträglich korrigiert. Zunächst wird nur das 480 Watt Modul verfügbar sein, das aber zeitnah auch um ein 485 Watt-Modell ergänzt werden soll. 

 

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