Die Europäische Investitionsbank (EIB) stellt der Sachsenenergie-Unternehmensgruppe einen Kredit in Höhe von 400 Millionen Euro zur Verfügung, um den Ausbau der Stromnetze in Ostsachsen voranzutreiben. Bis 2027 plant Sachsenenergie mit dem Netzbetreiber Sachsennetze in der Stadt Dresden sowie den Landkreisen Bautzen, Görlitz, Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Investitionen in Höhe von insgesamt 732 Millionen Euro. Die EIB hat die Aufgabe, Investitionen zu finanzieren, die zum Erreichen von EU-Zielen beitragen.
Im laufenden Jahr konzentriert sich Sachsennetze auf den Hochspannungsnetzausbau. So installiert der Netzbetreiber zum Beispiel im Umspannwerk Dresden-Räcknitz eine größere, leistungsstärkere 110-Kilovolt-Schaltanlage, auch mit Blick auf den stark steigenden Strombedarf der Industrie im Dresdener Norden. Auch das Umspannwerk in Zeithain (Landkreis Meißen) soll verstärkt werden. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Netzknoten in Horka (Landkreis Görlitz) östlich von Niesky.
Sachsennetze plant zudem, bis 2028 insgesamt 170 Kilometer Hochspannungsleitungen zu optimieren, verstärken, erneuern oder neu zu errichten sowie 20 Umspannwerke auszubauen oder neu zu bauen. Zwischen 2029 und 2033 folgen weitere Maßnahmen an 125 Kilometern Hochspannungsleitungen und 29 Umspannwerken. Bis 2045 sind umfangreiche Sanierungen an weiteren 280 Kilometern Leitungen und 25 Umspannwerken vorgesehen. Zusätzlich wird das Mittelspannungsnetz massiv ausgebaut.
„Die Finanzierung für die Sachsenenergie ist eine der größten Einzelinvestitionen der Europäischen Investitionsbank mit einem kommunalen Energieversorger in Deutschland“, sagt EIB-Vizepräsidentin Nicola Beer. „Mit leistungsstarken Umspannwerken, Netzknoten und Hochspannungsleitungen bringen wir gemeinsam die Energiewende voran, um nachhaltiges Wachstum in der Region Ostsachsen zu sichern.“
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