Aira sichert sich Kredit über 200 Millionen Euro für Wärmepumpengeschäft

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Aira hat sich eine Finanzierungszusage über 200 Millionen Euro gesichert. Sie komme von BNP Paribas, teilte das schwedische Wärmepumpen-Unternehmen mit. Im März kündigte das Unternehmen den Aufbau einer eigenen Produktion in Polen an, von der aus der deutsche Markt bedient werden soll. Dabei bietet Aira den Kunden auch ein neues Finanzierungsmodell an ohne Vorabkosten. Die Wärmepumpen können per Ratenzahlung erworben werden. Damit will das Unternehmen den Umstieg deutscher Haushalte auf Wärmepumpen beschleunigen.

„Um die Energiewende zu beschleunigen, sind sowohl verbesserte staatliche Anreize als auch innovative kommerzielle Finanzierungslösungen erforderlich. Die Finanzierungsinitiative von Aira in Zusammenarbeit mit BNP Paribas verspricht einen Umbruch in der Heizungsbranche, indem sie Airas Kundenfinanzierungsmodell ohne Vorabkosten weiter vorantreibt“, hieß es nun von Aira. Für die Entwicklung erschwinglicher Wärmepumpen seien dabei erhebliche finanzielle Investitionen notwendig. „Mit der von BNP Paribas bereitgestellten Kreditfazilität in Höhe von 200 Millionen Euro beginnt Aira, diese Finanzierungslücke zu schließen“, so das schwedische Unternehmen weiter. CEO Martin Lewerth gab sich optimistisch, angesichts der Kreditzusage den Rollout von Wärmepumpen in ganz europa beschleunigen zu können.

Letzten Herbst trat das Unternehmen in den deutschen Markt ein. Aira bietet Wärmepumpen in verschiedenen Leistungsklassen und Produktkonfigurationen an, die sowohl für den Neubau als auch Bestandsgebäude geeignet sind. Die Produkt- und Leistungsgarantie beträgt 15 Jahren. Die Wärmepumpen können die Kunden dabei über einen monatlichen Ratenkauf realisieren. Die reguläre Laufzeit liegt dabei bei 15 Jahren, wobei Sondertilgungen jederzeit möglich sind.

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