Sachsen-Anhalt fördert Photovoltaik-Speichersysteme mit bis zu 20.000 Euro

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Sachsen-Anhalt „SPEICHERT“ wieder. So lautet der Titel des neuaufgelegten Photovoltaik-Speicher-Förderprogramms in dem Bundesland, für das bis Ende 2023 insgesamt 2,9 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Den offiziellen Startschuss dafür gaben am Freitag der Geschäftsleiter der Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB), Marc Melzer, und Landesenergieagentur (LENA)-Geschäftsführer Marko Mühlstein. Die Förderung für die Errichtung eines Stromspeichers kann nur im Zusammenhang mit einer neuen Photovoltaik-Dachanlage beantragt werden. Alternativ gebe es den Zuschuss auch, wenn die Leistung einer bestehenden Photovoltaik-Anlage mindestens verdoppelt werde. „Photovoltaik-Anlage und dem öffentlichen Stromnetz gekoppelt sein und eine Speicherkapazität von mindesten 5,0 Kilowattstunden aufweisen“, heißt es auf der Website der IB Sachsen-Anhalt zu den weiteren Voraussetzungen. Dort kann ein Förderantrag heruntergeladen werden.

Der nicht rückzahlbarer Zuschuss beträgt 300 Euro je Kilowattstunde nutzbarer Speicherkapazität bis 25 Kilowattstunden. Darüber hinaus würden 200 Euro je Kilowattstunde gezahlt. Einen einmaligen Bonus von 1000 Euro gibt es nach den Vorgaben, wenn ein stationärer Ladepunkt für Elektrofahrzeuge installiert wird. Der Zuschuss ist bei Photovoltaik-Heimspeichern auf 7500 Euro begrenzt. Wenn der Speicher im Zuge eines Photovoltaik-Mieterstrom-Projekts realisiert wird, dann sind den Angaben zufolge bis zu 20.000 Euro möglich. Die Förderung werde nach Abschluss des Vorhabens gezahlt. Sie könne von Privatpersonen sowie öffentlichen und privaten Unternehmen beantragt werden.

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