pv magazine-Marktübersicht zu Groß- und Gewerbespeicher aktualisiert

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Die Dynamik des Marktes für Gewerbe- und Großspeicher lässt sich weniger an Zubauzahlen, dafür aber bereits an Auftragsbüchern ablesen. Sowohl Geschäftsführer Thorsten Klöpper von Smart Power als auch sein Pendant von Tesvolt, Daniel Hannemann, blicken außerordentlich positiv in die Zukunft. Beide Firmen sind Schwergewichte im deutschen Speichermarkt. „Wir haben 340 Megawatt in der Pipeline und müssen uns sputen, das umzusetzen“, sagt Klöpper. „2021 hat sich unser Bestelleingang vervierfacht“, so Daniel Hannemann. Die Analysten um Jan Figgener von der RWTH Aachen konstatieren zwar bescheidene Zubauzahlen für 2021, blicken aber auch mit vorsichtigem Optimismus in die Zukunft. Für die pv magazine-Marktübersicht haben wir dieses Jahr nicht nur Hersteller und EPC-Dienstleister befragt, sondern auch Speicher-Bewirtschafter und andere Dienstleister. Die Überblickstabelle und die vollständigen Datensätze in unserer Online-Datenbank finden Sie hier.

Marktübersicht zu Gewerbe- und Großspeichern aktualisiert

Für unsere Märzausgabe des pv magazine Deutschland haben wir unsere Marktübersicht zu Groß- und Gewerbespeichern aktualisiert. Dazu haben wir mehrere Begleitartikel zur Entwicklung des Marktes und neuen Trends veröffentlicht.

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Dafür haben 52 Anbieter Informationen zu 173 Produkten oder Dienstleistungen geschickt und 73 Detailfragen zum Anbieter, zum Produkt, zu Größe, Leistung, Systemumfang und Geschäftsmodellen beantwortet. 107 Systeme basieren auf Lithium-Ionen-Batterien, 7 sind Redox-Flow-Batterien. Zwölf Batterien eines Herstellers sind Natrium-Nickelchlorid-Batterien. Bluesky ist wieder mit einer Salzwasserbatterie vertreten. 39 dieser Produkte sind erst im vergangenen Jahr auf den Markt gekommen oder werden erst noch eingeführt. Wir unterscheiden nach standardisierten und projektspezifischen Produkten, wobei sich fast alle standardisierten Batteriesysteme auch in gewissen Grenzen modular erweitern lassen oder im Parallelbetrieb größere Leistungen und Kapazitäten abdecken können. Der Übergang vom Hersteller zum Systemintegrator ist fließend.

Im Falle eines Stromausfalls versorgt der 15-Megawatt-Batteriespeicher in Bordesholm den Ort mit 100 Prozent erneuerbarer Energie und synchronisiert sich nach der Unterbrechung wieder automatisch mit dem europäischen Verbundnetz.

Foto: SMA

Zu den Neuheiten des Jahres 2022 gehören der Speicher „Max Storage Ultimate Swarming 3“ von Solarmax für kleine und mittlere Gewerbelösungen, Natrium-Nickelchlorid-Batterien von Ion Energy für verschiedene Segmente, verschiedene X-Storage-Varianten von Eaton, zwei Redox-Flow-Modelle von Cellcube und Jenabatteries und der BYD Battery-Max Lite. Des Weiteren sind in der Übersicht 27 Wechselrichtermodelle gelistet, die zur Ladung- und Entladung von Gewerbe- und Großspeichern geeignet sind. Brandneu sind die Varianten des „blueplanet gridsave“ mit Ladeleistungen von 110 und 137 Kilowatt von Kaco New Energy. Trumpf Hüttinger hat seit Januar seine „Tru-Convert“-Serie überarbeitet und Stabl hat die Einführung seiner Multilevel-Wechselrichter wegen Schwierigkeiten beim Bezug der benötigten Komponenten auf dieses Jahr verschoben. Neu in der Übersicht ist auch ein Hersteller für Lithium-Eisenphosphat für Batteriekathoden, IBU-Tec Advanced Materials aus Weimar sowie die Dienstleister Accure Battery Intelligence, Entrix und die Eta Energieberatung.

In der aktuellen Übersicht haben 11 Hersteller für 38 Produkte eine Preisindikation gegeben. Fünf dieser Unternehmen haben auch im vergangenen Jahr Preisangaben gemacht, so dass ein direkter Vergleich möglich ist. Vier von ihnen haben in diesem Jahr die Preise gesenkt, ein Anbieter hat sie dagegen angehoben. Betrachtet man nur die Systeme mit Lithium-Batterien, zeigt sich ein durchschnittlicher Systempreis bei den größten Systemen über 10.000 Kilowattstunden von 240 Euro pro Kilowattstunde.

Die Spanne reicht dabei von 180 bis 400 Euro. Im vergangenen Jahr lag der – auch damals nicht repräsentative – Durchschnittspreis noch bei 442 Euro. Bei den Anbietern, die die Information veröffentlichen, liegt die Preissenkung im Mittel damit bei 50 Prozent. Bei den kleinsten Systemgrößen bis 100 Kilowattstunden liegt der Durchschnitt deutlich höher bei 534 Euro pro Kilowattstunde mit einer großen Spannweite zwischen dem preisgünstigsten System mit 220 Euro und dem teuersten mit 920 Euro.

Preise für Lithium-Ionen-Speichersysteme basierend auf den Angaben der Hersteller in der pv magazine Marktübersicht abhängig von der Größe des Systems. Für 20 Produkte wurden Preisangaben hinterlegt.

Grafiken: pv magazine/Harald Schütt

Bei Lithium-Ionen-Speichern handelt es sich um Durchschnittswerte. Bei den anderen Technologien hat jeweils ein Unternehmen eine Preisindikation gegeben.

Grafiken: pv magazine/Harald Schütt

Weitere Informationen und eine ausführlichere Darstellung der aktuellen Entwicklungen am Markt finden Sie in unserer Magazinausgabe (Premium Inhalte). Die Online-Datenbank mit allen Details der Hersteller ist frei abrufbar. Falls Sie selbst Gewerbe- und Großspeicher herstellen oder Dienstleistungen in diesem Segment anbieten, können Sie das in die Datenbank kostenfrei eintragen lassen.

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