Junisonne schmilzt Überschuss auf EEG-Konto weiter ab

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Das Plus auf dem EEG-Konto der Übertragungsnetzbetreiber ist im Juni weiter gesunken. Bereits im April und im Mai hatten die Ausgaben die Einnahmen überstiegen, im Juni setzte sich diese Entwicklung mit einer Differenz von etwa 374 Millionen Euro fort. Der deutlich positive Saldo des Kontos ist jedoch nicht in Gefahr, wie die am Dienstag veröffentlichte Aktualisierung zeigt. Demnach lag der Überschuss Ende Juni bei 4.425.522.416,23 Euro. Auch wenn der Sommer in den kommenden Monaten so sonnenreich und windig weitergehen sollte wie der Juni: Es steht nicht zu befürchten, dass das Konto, aus dem die Übertragungsnetzbetreiber die Vergütungen für Betreiber von Photovoltaik-, Windkraft- und anderen Erneuerbaren-Anlagen zahlen, in die roten Zahlen rutscht.

Nachdem es im Mai keine Stunde mit negativen Börsenstrompreisen gegeben hatten, gab es im Juni einen einzigen Tag: Am Pfingstsamstag, dem 8. Juni, lag der Börsenstrompreis zwischen 0 und 19 Uhr konstant im Minus. Für diese Zeit erhalten Betreiber von Anlagen in der verpflichtenden Direktvermarktung keine Vergütung für ihren eingespeisten Strom. Im Juli waren bislang an allen Tagen die Börsenstrompreise positiv.

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