Energiekontor mit weniger Umsatz und stabilem Ergebnis

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32,9 Millionen Euro Umsatz und eine Gesamtleistung von 58,7 Millionen Euro meldet die Energiekontor AG für das erste Halbjahr 2018. Dem Bremer Projektierer zufolge sind diese Zahlen plangemäß, obwohl für die Vorjahresperiode 41,4 Millionen Umsatz und 82,4 Millionen Euro Gesamtleistung in den Büchern stehen. Das Konzern-EBIT dagegen lag dem Unternehmen zufolge mit 12,4 Millionen Euro nur knapp unter dem Niveau des Vorjahres (H1 2017: 13,2 Millionen Euro) und das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) mit 4,7 Millionen Euro sogar leicht darüber (H1 2017: 4,4 Millionen Euro).

Wie Energiekontor weiter mitteilt, ist das positive Ergebnis vor allem auf den Bereich „Stromerzeugung in konzerneigenen Wind- und Solarparks“ zurückzuführen. Windparks seien das Kerngeschäft, und 2018 sei bislang ein gutes Windjahr. Unter anderem sorge jedoch auch der erste im April in den Eigenbestand übernommenen Solarpark für eine Umsatzsteigerung in diesem Segment. In der Photovoltaik-Anlage in Brandenburg sind dem Unternehmen zufolge über 35.000 polykristalline Module mit einer Gesamtleistung von rund zehn Megawatt verbaut.

Energiekontor hat bisher Windparks mit einer Gesamtleistung von rund 940 Megawatt umgesetzt – und Photovoltaik-Kraftwerke mit knapp 30 Megawatt. „Wir wollen unser Geschäft auf jeden Fall weiter diversifizieren, einerseits durch den Ausbau der Solaraktivitäten, aber auch im Hinblick auf unser Länderportfolio“, sagte im April ein Sprecher auf Nachfrage von pv magazine. Neben dem Ausbau des Photovoltaik-Geschäfts in Deutschland und Frankreich habe das Unternehmen vor allem die USA im Visier.

Wie Vorstandschef Peter Szabo bei der Vorlage der Halbjahreszahlen erläuterte, trägt Diversifikation des Portfolios langsam Früchte. Das Unternehmen habe neben weiteren Windprojekten auch den Zuschlag für ein Solarprojekt in Bayern erhalten. In den USA arbeite Energiekontor mit einem eigenen Team vor Ort am Abschuss von Stromabnahmeverträgen für die gesicherten Flächen, die zum Bau von großflächigen Solarparks vorgesehen seien. Auch in Frankreich gehen demnach die Vertragsverhandlungen zur Flächensicherung für die Entwicklung von Wind- und Solarparks voran.