SMA hebt Prognose für 2017 an

Die SMA Solar Technology AG hat ihre Umsatz- und Ergebnisprogose für das laufende Geschäftsjahr erhöht. Es werde nun von einem Umsatz zwischen 900 und 950 Millionen Euro ausgegangen, teilte der hessische Hersteller von Photovoltaik-Wechselrichtern am Dienstag mit. Zuvor lagen die Erwartungen zwischen 830 und 900 Millionen Euro. Auch das operative Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) werde höher erwartet. Die neue Prognose liege bei 85 bis 100 Millionen Euro – zuvor waren es 70 bis 90 Millionen Euro. Der SMA-Vorstand begründete die Anhebung mit dem stetig gestiegenen, hohen Auftragsbestand, der seit Jahresbeginn zu verzeichnen sei. Zudem gebe es eine starke Nachfrage in allen Photovoltaik-Märkten, insbesondere in der Asien-Pazifik-Region.

„Im ersten Halbjahr 2017 entwickelte sich der Auftragseingang der SMA sehr positiv und belief sich auf das 1,4-Fache des Umsatzes“, erklärte SMA-Vorstandssprecher Pierre-Pascal Urbon. Der Auftragsbestand habe sich in den ersten sechs Monaten um 25 Prozent erhöht. Urbon bezifferte ihn mit rund 673 Millionen Euro zum Ende des ersten Halbjahres. Auch im Juli habe sich dann der hohe Auftragseingang fortgesetzt. „Durch einen hohen operativen Cashflow wird die Nettoliquidität voraussichtlich auf über 450 Millionen Euro steigen“, so der SMA-Vorstandssprecher weiter.

Das Photovoltaik-Unternehmen aus Niestetal werde am 10. August seine Halbjahresbilanz veröffentlichen. Die Höhe der Abschreibungen erwartet der SMA-Vorstand für 2017 weiterhin bei 60 bis 70 Millionen Euro.