Nachfrage nach Kaufprämie für Elektroautos stagniert

Das Bundesamt für Ausfuhrkontrollen und Wirtschaft (BAFA) hat bis Ende Februar Förderanträge für  7.107 reine Batteriefahrzeuge, 5.540 Plug-in Hybride und drei Brennstoffzellenfahrzeuge erhalten. Damit stagniert die Zahl der neuen Anträge etwa auf dem Niveau vom Januar bei 1.800 und erreicht eine Gesamtzahl von 12.650, wie aus der aktualisierten Statistik hervorgeht.

Mit insgesamt 3.612 Anträgen bleibt BMW weiterhin Spitzenreiter unter den Autoherstellern, gefolgt von  Renault (2.189) und den beiden deutschen Herstellern Audi (1.698) und Volkswagen (1.241). Der bayerische Autobauer stellt mit dem i3 auch das derzeitig beliebteste Modell. Seit Beginn der Kaufprämie wurden 2.146 Anträge für den Kleinwagen gestellt. Nach Angaben der BAFA kamen bisher die meisten Anträge aus Bayern (2.972), vor Baden-Württemberg (2.512) und Nordrhein-Westfalen (2.191). Schlusslicht der Liste bilden weiterhin die bevölkerungs- und strukturschwachen Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern (87) und Bremen (73).

Der Umweltbonus für reine Elektroautos beträgt 4000 Euro, bei Hybridautos sind es 3000 Euro. Insgesamt werden Fördermittel in Höhe 1,2 Milliarden Euro bereitgestellt, die zur Hälfte aus Bundesmitteln und von den Autokonzernen finanziert werden. Die Kaufprämie wird solange gezahlt, wie Mittel im Topf sind, maximal jedoch bis 2019. Bis zum Jahresende 2016 wurden aber gerade einmal 32,2 Millionen Euro abgerufen. Seit Mittwoch können Förderungen für den Aufbau von öffentlich zugänglichen Ladestationen beantragt werden. Mit insgesamt 300 Millionen Euro will die Bundesregierung den Bau von 5.000 Schnelllade- und 10.000 normalen Ladestationen bis 2020 fördern.