Anteil von Solarenergie am US-Strommix steigt auf 1,4 Prozent

Teilen

Während der US-amerikanische Solarmarkt stetig steigt, decken die Solaranlagen des Landes nur einen kleinen Teil des Strombedarfs. Nach Angaben des US-Energieministeriums wuchs im vergangen Jahr der Anteil von Solarenergie am heimischen Strommix um 40 Prozent von 1,0 auf 1,4 Prozent. Der Anteil von Windenergie ist im gleichen Zeitraum von 4,7 auf 5,5 Prozent gestiegen.

Trotz des relativ geringen Beitrages von Wind- und Solarenergie am Strombedarf in den USA, werden sie derzeit doch massiv ausgebaut. Mehr als 60 Prozent der neu installierten Kraftwerkskapazitäten im vergangenen Jahr entfiel auf diese beiden Energiequellen. Zudem produzierten sie nach der aktuellen Statistik das zweite Jahr in Folge mehr Energie als die Wasserkraftwerke. Nach Angaben des Energieministeriums lag damit 2016 der Anteil der erneuerbaren Energien insgesamt am Strommix bei 15,3 Prozent.

Dennoch hingen die USA beim Ausbau von regenerativen Energiequellen hinter anderen westlichen Ländern zurück. Dies läge zum Teil an dem Umstand, dass der Ausbau von Solar- und Windenergie nur in wenige Regionen vorankomme. In Bundesstaaten wie Hawaii, Kalifornien, North Carolina, Arizona und New Jersey sei der Anteil von Solarenergie am Strombedarf überdurchschnittlich hoch. Energieintensive Staaten wie Texas, Florida und Arizona hingegen lägen trotz Förderprogrammen weit hinter den Zielen zurück.

Auch die Windenergie würde bislang nur in wenigen Regionen genutzt werden. Hier sei ebenfalls Kalifornien neben weiteren Staaten der Großen Ebene führend bei der Stromproduktion durch Windanlagen. Dem Energieministerium zufolge erzeugte im vergangenen Jahr  aber selbst Texas 15 Prozent seines Stroms aus Windenergie. Allerdings sei anzumerken, dass in vielen Landesteilen wie beispielsweise die Region östlich des Mississippi und der Süden der USA nur begrenzte Windressourcen zur Verfügung hätten.

Der langsame Ausbau von erneuerbaren Energien könnte sich aber bald ändern. Vor allem in New York könne man einen Boom Photovoltaik beobachten. Wichtig sei zu beachten, dass die Erzeugungszahlen ein verzögertes Bild abbilden. Unter Einbezug der 14.6 Gigawatt Solarenergie die nach Angaben von GTM Research im vorigen Jahr in den USA installiert wurden, könnte 2017 zwei Prozent der US-Stromerzeugung auf Solaranlagen entfallen. Selbst wenn in diesem Jahr keine weiteren Photovoltaik-Anlagen installiert würden.

Dieser Inhalt ist urheberrechtlich geschützt und darf nicht kopiert werden. Wenn Sie mit uns kooperieren und Inhalte von uns teilweise nutzen wollen, nehmen Sie bitte Kontakt auf: redaktion@pv-magazine.com.

Teilen

Ähnlicher Inhalt

An anderer Stelle auf pv magazine...

Schreibe einen Kommentar

Bitte beachten Sie unsere Kommentarrichtlinien.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Mit dem Absenden dieses Formulars stimmen Sie zu, dass das pv magazine Ihre Daten für die Veröffentlichung Ihres Kommentars verwendet.

Ihre persönlichen Daten werden nur zum Zwecke der Spam-Filterung an Dritte weitergegeben oder wenn dies für die technische Wartung der Website notwendig ist. Eine darüber hinausgehende Weitergabe an Dritte findet nicht statt, es sei denn, dies ist aufgrund anwendbarer Datenschutzbestimmungen gerechtfertigt oder ist die pv magazine gesetzlich dazu verpflichtet.

Sie können diese Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. In diesem Fall werden Ihre personenbezogenen Daten unverzüglich gelöscht. Andernfalls werden Ihre Daten gelöscht, wenn das pv magazine Ihre Anfrage bearbeitet oder der Zweck der Datenspeicherung erfüllt ist.

Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.