Leclanché meldet erhebliche Umsatz- und Auftragssteigerung

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„Unser Umsatz, unser Auftragseingang und unsere Verkaufs-Pipeline wachsen schneller als der Markt mit einer Wachstumsrate von 37 Prozent“. Dies verkündete Leclanché-Vorstandschef Anil Srivastava bei der Vorlage der Halbjahresergebnisse für 2016 am Mittwoch. Der Umsatz sei im Gegensatz zum Vorjahreszeitraum um 55 Prozent auf etwa 28 Millionen Schweizer Franken gesteigert worden. Die gelieferte Kapazität an Großspeichern habe sich im selben Zeitraum von 5 auf 45 Megawattstunden nahezu verzehnfacht. Der Gesamtauftragsbestand für Energiespeicherlösungen sei sogar noch stärker gewachsen und habe sich für 2017 auf 85 Megawattstunden erhöht. "Leclanché ist eins der am schnellsten wachsenden Unternehmen der Welt, die in der Energiespeicherbranche für industrielle Anwendungen operieren“, so Srivastava weiter.

Allerdings lief im ersten Halbjahr nicht alles nach Plan für Leclanché. Eigentlich sollte der Umsatz um 100 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Verzögerungen beim Finanzabschluss des Projekts mit dem kanadischen Netzbetreiber IESO sowie der Brand in der Zellfertigung in Deutschland und die vorübergehende Stilllegung der dortigen Produktion hätten dies verhindert. „Die Verzögerung beim Financial Closing unseres kanadischen IESO Projekt ist bedauerlich, aber es wurden keine Geschäfte verloren und die Umsatzerlöse werden im 1. Halbjahr 2017 verbucht", erklärte Srivastava. "Wir befinden uns an einem Wendepunkt, wo wir nunmehr aus der Position der finanziellen Stärke heraus unsere Wachstumspläne umzusetzen können und eine breitere und stabilere Projektpipeline steuern können und nicht mehr auf einzelne Projekte angewiesen sind.» Beim EBITDA Break-Even, das für spätestens 2018 angestrebt werde sei Leclanché „auf dem richtigen Weg“. Der Vorstand bestätigte erneut, dass sich das Volumen für den Break-even auf 100 Megawattstunden an Liefer- und Inbetriebnahmeleistungen pro Jahr belaufe. Dazu beitragen werde auch, dass es Leclanché innerhalb von 18 Monaten nach Einführung seiner Wachstumspläne geschafft habe, über operative Referenzprojekte in allen Zielmärkten zu verfügen. (Sandra Enkhardt)

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