Trina Solar wächst weiter

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Trina Solar Limited hat im zweiten Quartal Solarmodule mit einem Gesamtvolumen von 1658,3 Megawatt ausgeliefert, davon 39,3 Megawatt für eigene Photovoltaik-Projekte. Der Umsatz habe bei 961,6 Millionen US-Dollar gelegen und der Bruttogewinn bei 176,3 Millionen US-Dollar, teilte der chinesische Photovoltaik-Hersteller am Dienstag mit. In diesen Bereichen seien die Ergebnisse sowohl gegenüber dem Vor- als auch dem Vorjahresquartal gesteigert worden. Das Nettoergebnis habe im zweiten Quartal mit 40,3 Millionen Euro etwa 50 Prozent höher als im ersten Quartal gelegen, aber blieb knapp hinter dem Gewinn aus dem zweiten Quartal 2015 zurück. Ähnlich wie Konkurrent Yingli profitierte Trina Solar von der starken Nachfrage in China im zweiten Quartal wegen der Kürzung der Solarförderung zu Ende Juni. Zudem habe der Hersteller auch von dem Hochfahren seiner Fabrik in Thailand profitiert, was vor allem die Wettbewerbsfähigkeit von Trina Solar in den USA stärke, erklärte Vorstandschef Jifan Gao. Das Downstream-Geschäft in China laufe ebenfalls sehr gut. So habe Trina Solar im zweiten Quartal Photovoltaik-Kraftwerke mit 292,8 Megawatt ans Netz angeschlossen sowie 28 Megawatt kleinere Anlagen.

Im dritten Quartal rechnet Trina Solar mit einem Absatz von 1,55 bis 1,65 Gigawatt. Für das Gesamtjahr würden Auslieferungen von 6,3 und 6,55 Gigawatt erwartet, wobei 220 bis 260 Megawatt für eigene Photovoltaik-Projekte bestimmt seien. Insgesamt wolle Trina Solar weltweit Photovoltaik-Anlagen zwischen 400 und 500 Megawatt realisieren, davon 15 bis 20 Prozent an kleineren Anlagen in China. Zur erwarteten Umsatz- und Absatzentwicklung machte der Photovoltaik-Hersteller zunächst keine Angaben.

Trina Solar kündigte Anfang des Monats die Privatisierung des Unternehmens an. Dazu sei es eine definitive Vereinbarung mit einem Investorenkonsortium eingegangen, dass alle Anteile für etwa 1,1 Milliarden US-Dollar erwerben wolle. Mit einem Vollzug der Übernahme werde derzeit im ersten Quartal 2017 gerechnet, da unter anderem auch noch die Aktionäre zustimmen müssten. (Sandra Enkhardt)

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