Mercom: RWE gibt größte Finanzierung im Batteriespeicher-Sektor im 3. Quartal

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Im dritten Quartal gab es nach der Erhebung der Mercom Capital Group im Bereich Batterie/Speicher insgesamt Venture Capital (VC)-Finanzierungen von 96 Millionen US-Dollar. Diese verteilten sich auf neun Deals, teilten die Analysten nun mit. Verglichen mit dem zweiten Quartal ist dies ein Rückgang. Damals verzeichnete Mercom 126 Millionen US-Dollar bei 13 Verträgen. Auch insgesamt sind die Finanzierungen für Batterie- und Speicherhersteller in diesem Jahr verglichen mit 2014 rückläufig – sie fielen von 383 Millionen US-Dollar 2014 auf bisher 290 Millionen US-Dollar in diesem Jahr.

Den größten Deal schloss im dritten Quartal die RWE Supply & Trading ab. Es habe sich dabei um eine Finanzierungsrunde (Serie C) gehandelt. Nach Angaben von Mercom floss eine Finanzierung von 33 Millionen Euro. In der offiziellen Mitteilung von Stem zur VC-Runde ist die Rede von insgesamt 45 Millionen Euro, wobei es neben RWE noch weitere Investoren gab. Der deutsche Energiekonzern ist nun auch im Aufsichtsrat des US-Speicherherstellers vertreten und soll das Unternehmen bei der Evaluation neuer Märkte unterstützen.

Die fünf größten VC-Finanzierungen gab es allesamt in den USA für dortige Hersteller. Insgesamt seien 13 Investoren an den Finanzierungsrunden beteiligt gewesen, darunter auch der kalifornische Ex-Gouverneur Arnold Schwarzenegger. Mit DBL Partners habe es nur ein Unternehmen im dritten Quartal gegeben, das an zwei Finanzierungen beteiligt gewesen sei.

Im Bereich Fremdfinanzierung und Finanzierung über öffentliche Märkte verzeichnete Mercom im dritten Quartal für Batterie- und Speicherhersteller vier Finanzierungen mit insgesamt 48 Millionen US-Dollar. Auch dies liegt unter dem Wert des zweiten Quartals mit 7 Deals und 69 Millionen US-Dollar. Zudem habe es drei Beteiligungen und Übernahmen in diesem Bereich gegeben. Der einzig öffentlich gemachte Fall sei dabei der Erwerb der Design- und IP-Rechte, Software- und Produktions-Know-how von Ads-tec durch Leclanche für 2,2 Millionen US-Dollar, hieß es weiter. (Sandra Enkhardt)

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