Frost & Sullivan: Markt für Großspeicher steigt auf 8,3 Milliarden US-Dollar bis 2024

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Der Markt für netzgekoppelte Großspeicher wird angesichts technologischer Weiterentwicklungen und steigender Produktionskapazität in den kommenden Jahren rasant wachsen. Dies werde auch getrieben durch Anreizprogramme, die es in immer mehr Ländern gebe, schreiben die Analysten von Frost & Sullivan. Die Kommerzialisierung von netzgekoppelten Kraftwerksspeichern werde nach 2017 noch mehr Fahrt aufnehmen. Während 2014 die Umsätze für netzgekoppelte Energiespeicher noch bei etwa 460 Millionen US-Dollar lagen, werden sie bis 2024 voraussichtlich auf 8,3 Milliarden US-Dollar steigen, wie die Analyse von Frost & Sullivan ergeben hat. Dabei würden sich Lithium-Ionen-Batterien als führende Technologie für netzgekoppelte Großspeicher in den kommenden zwei bis drei Jahren durchsetzen.

Der weltweite Zubau von erneuerbaren Energien, besonders von Windkraft und Photovoltaik, habe die Regulierungspolitik im Zusammenhang mit der Einspeisung von Erneuerbaren in das Netz geändert. Der steigende Bedarf an Netzmodernisierungen werde die Nachfrage nach Batteriespeicherlösungen weiter vorantreiben. „Batteriespeicher besitzen die Fähigkeit, die Flexibilität des Netzes durch zahlreiche Endverbraucherlösungen zu erhöhen“, sagt Analyst Ross Bruton von Frost & Sullivan. Die größten Vorteile von Speichern lägen in einer variablen Bereitstellung der erneuerbaren Energien sowie dem kurzfristigen Ausgleich von Stromschwankungen.

Zudem gibt es eine rasante Entwicklung der Batteriemärkte für Elektro- und Hybridfahrzeuge, Unterhaltungselektronik und tragbare Geräte. Die technologischen Entwicklungen auf diesem Sektor sowie der Ausbau der Fertigungskapazitäten würden auch zur Senkung der Kosten beitragen. Noch jedoch steht der Batteriespeichermarkt erst am Anfang. Dies sei mit den typischen Kinderkrankheiten verbunden: hohe Kosten, geringe technologische Reife, fehlende Geschäftsmodelle, begrenzte praktische Erfahrungen, unzureichende Anreize und Unterstützung durch die Politik, heißt es weiter. „Insgesamt wird eine attraktive Preisgestaltung, verbunden mit einem Anstieg der Produktion und unterstützender Politik für die Entwicklung der erneuerbaren Energien zu einem Anstieg der Bankability von Speicherprojekten im Zusammenhang mit Erneuerbaren führen“, erklärt Bruton. (Sandra Enkhardt)

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