Panasonic will bei Younicos einsteigen

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Die Younicos AG ist auf Wachstumskurs. Bereits im Juli kündigte der Berliner Speicherpionier an, bis 2017 weltweit mehr als 150 neue Stellen schaffen zu wollen. Im Zuge des Geschäftsausbaus ist Younicos nun auch auf der Suche nach Geldgebern. Einer davon könnte Panasonic sein. Nach einer Veröffentlichung des Bundeskartellamts hat der Konzern den „Erwerb wettbewerblich erheblichen Einflusses über die Younicos AG“ zur Fusionskontrolle angemeldet. Eine Anfrage bei der europäischen Tochter von Panasonic zu Details blieb zunächst noch unbeantwortet.

Derzeit liefen „fortgeschrittene Verhandlungen mit einer Reihe von strategischen Investoren“, bestätigte ein Younicos-Sprecher auf Anfrage von pv magazine. Namen wollte er aber nicht nennen. Es handele sich aber um eine „heterogene Gruppe aus diversen Bereichen der Energiewirtschaft aus dem In- und Ausland“. Die Kapitalrunde werde voraussichtlich im Spätherbst abgeschlossen sein, so der Sprecher weiter. Er betonte zudem, dass Younicos auch danach ein „technologieoffenes“ Unternehmen bleiben werde.

Mit den 150 neuen Jobs würde sich die Zahl der Mitarbeiter von Younicos verdoppeln. Etwa zwei Drittel der neuen Jobs sollen an den Standorten in den USA und Deutschland entstehen. Bis zum Sommer hatte Younicos Speicherprojekte mit einer Gesamtleistung von etwa 100 Megawatt realisiert. Seine Projektpipeline für die kommenden vier Jahre beziffert das Speicherunternehmen mit mehr als vier Gigawatt. (Sandra Enkhardt)

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