IBC Solar liefert Quartiersspeicher für Modellregion

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IBC Solar ist für die technischen Komponenten und die Netzintegration des Quartiersspeichers beim Modellversuch „Smart Grid Solar“ des Bayerischen Zentrums für Angewandte Energieforschung (ZAE Bayern) verantwortlich. Der Quartiersspeicher in Epplas war bereits im April installiert und in Betrieb genommen worden (pv magazine berichtete). Der Großspeicher habe eine Kapazität von 330 Kilowattstunden, teilte das bayerische Photovoltaik-Systemhaus nun mit. Bei der Auslegung hätten sich die Wissenschaftler an der Herangehensweise der Netzbetreiber orientiert. Zur Planung ihrer Netze gingen diese davon aus, dass alle Photovoltaik-Anlagen gleichzeitig mit voller Leistung in das Netz einspeisten, während keine Last autrete. Leistung und Kapazität des Speichers sind IBC Solar zufolge mit einer maximalen Leistungsaufnahme von 70 Kilowatt und einer Gesamtkapazität von 330 Kilowattstunden so dimensioniert, dass die Einspeisespitzen oberhalb einer definierten Leistung zwischengespeichert werden.

Epplas ist ein Ortsteil von Hof, wo auf 16 Haushalte 13 Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 287 Kilowatt kommen. Fast alle Einwohner hätten sich bereit erklärt am Forschungsprojekt des ZAE Bayern teilzunehmen und dafür in ihren Häusern ein Smart Meter zu installieren. Mit seinen Photovoltaik-Anlagen erzeugen die Haushalte über das Jahr gesehen mehr als doppelt soviel Strom, wie sie beziehen, heißt es bei IBC Solar. Mit der Installation des Quartiersspeichers werde nun ein weiterer Zubau von Photovoltaik im Niederspannungsnetz ermöglicht, ohne dass dieses ausgebaut werden müsse. „Beim Speicher handelt es sich um eine Zusammenstellung von bewährten Standardkomponenten. Intelligent wird der Speicher durch seine spezielle Programmierung – damit kann er innerhalb von Sekunden auf Schwankungen im Netz reagieren und außerdem netzdienliche Funktionen wie Blindleistung bereitstellen“, erklärte Alexander Müller, Projektmanager von IBC Solar. Der auf Blei-Gel-Technologie basierende Akku werde die im örtlichen Niederspannungsnetz auftretenden Belastungen bei der Einspeisung von Solarstrom regulieren. Die Auswirkungen auf das Netz würden über die Smart-Meter sekundengenau erfasst und an die Hochschule Hof weitergeleitet. Die sollen schließlich als Grundlage für weitere Berechnungen und Simulationen dienen und damit Bayern bei der Energiewende voranbringen, wie es bei IBC Solar hieß. (Sandra Enkhardt)

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