1. Photovoltaik-Ausschreibungsrunde: Gewinner Sybac, Trianel und IBC Solar zufrieden

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Sybac Solar ist das Unternehmen, das 40 Prozent der ausgeschriebenen Menge an Photovoltaik-Freiflächenanlagen in der ersten Runde auf sich vereinen konnte. Dies bestätigte ein Sprecher des Unternehmens pv magazine, wollte aber zunächst keine weiteren Angaben und Details preisgeben. Die Bundesnetzagentur hatte am Mittwoch die 25 Gebote veröffentlicht, die einen Zuschlag erhalten haben. Dabei war nur in einigen Fällen ersichtlich, wer der Bieter ist. Außerdem hatte die Behörde erklärt, dass ein Unternehmen 40 Prozent der Zuschlagsmenge auf sich vereint habe, ohne aber den Namen zu nennen.

Trianel ging am Donnerstagmorgen in die Öffentlichkeit. Der Stadtwerke-Verbund habe zusammen mit weiteren Partnern sechs Gebote in der ersten Photovoltaik-Ausschreibungsrunde platziert und den Zuschlag für insgesamt 18,5 Megawatt erhalten. Die Investitionssumme für die Projekte liege bei 18 Millionen Euro. „Damit hat Trianel aus dem Stand 12 Prozent Marktanteil in der Ausschreibung erreicht“, so Christoph Schöpfer, Leiter Erzeugung der Trianel GmbH. Mit dem Zuschlag sei nun eine wichtige Hürde für die Umsetzung der Projekte genommen. „Die Förderhöhe liegt oberhalb der aktuellen EEG-Vergütung und macht die Freiflächenanlagen damit wieder wirtschaftlich attraktiv“, ergänzte der verantwortliche Abteilungsleiter Andreas Lemke.

Auch die bayerische IBC Solar AG hat immerhin für zwei seiner sieben eingereichten Gebote bei der Pilotausschreibung einen Zuschlag erhalten. Es handele sich um ein Photovoltaik-Projekt mit 7,5 Megawatt und ein zweites mit 1,7 Megawatt. „Die zwei Zuschläge entsprechen unseren Erwartungen – wir haben mit mindestens einem Zuschlag gerechnet“, sagte eine Sprecherin von IBC Solar auf Anfrage von pv magazine. Zum Gebotspreis wollte sich IBC Solar nicht äußern. Der geplante Baubeginn für die beiden Projekte sei das erste Halbjahr 2016.

Die Bieter, die einen Zuschlag erhalten haben, müssen nun aber binnen zehn Tagen noch die Zweitsicherheit hinterlegen. Andernfalls erlischt der Zuschlag und es könnte ein Nachrückverfahren geben. Erst nach diesen zehn Tagen beginnt auch die Realisierungsfrist von 24 Monaten für die Photovoltaik-Projekte. (Sandra Enkhardt)

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