BSW-Solar erwartet weiter anziehende Speichernachfrage

Die Preise für Photovoltaik-Speichersysteme sind nach Angaben des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW-Solar) seit dem Frühjahr um rund 25 Prozent gesunken. In der Folge des Preisrutsches sei die Nachfrage nach Batteriespeichern angezogen. Auch künftig sei mit einem weiter wachsenden Interesse zu rechnen. Der Preisverfall laufe bei Lithium-Ionen- und Blei-Batterien in etwa parallel, erklärte ein Sprecher des BSW-Solar auf Nachfrage von pv magazine, ohne aber konkrete Preisangaben machen zu wollen. Als Gründe für die Entwicklung sieht der Verband den technischen Fortschritt, aber eben auch die wachsende Nachfrage.

Nach Erhebungen des Verbands sind bereits in 15.000 Haushalten Photovoltaik-Speichersysteme installiert. Über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) werden Batteriespeicher im Zusammenhang mit kleinen Photovoltaik-Anlagen mit zinsgünstigen Darlehen und Tilgungszuschüssen seit dem vergangenen Jahr auch gefördert. Die Zahl der Förderanträge steigt stetig. Im dritten Quartal 2014 seien 32 Prozent mehr Anträge für Speicherzuschüsse bewilligt worden als noch im zweiten Quartal, teilte der BSW-Solar weiter mit. Der Verband veröffentlicht den kostenpflichtigen Solarstromspeicher-Preismonitor gemeinsam mit der Intersolar Europe. (Sandra Enkhardt)

Die Preisspannen für Batteriespeicher sind erfahrungsgemäß groß. Preisangaben vieler Anbieter mit dem Stand Sommer 2014 finden Sie auch in derpv magazine-Datenbank Batteriespeicher.