Sinkende Speicherkosten sind großes Thema auf Forum Solarpraxis

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Unter bestimmten Voraussetzungen können die Preise für Lithium-Ionen-Speichersysteme bis 2030 um 60 Prozent sinken. Dafür müsste bis dahin die Produktionskapazität für diese Batterien jährlich um 30 Prozent steigen. In Elektroautos würde der Preis für eine Kilowattstunde gespeicherten Stroms von derzeit mehr als 20 auf dann fünf Cent je Kilowattstunde sinken. Dies sind die Ergebnisse der Preis-Erfahrungskurve für Lithium-Ionen-Batterien, die der langjährige EPIA-Präsident und Applied-Materials-Vorstand, Winfried Hoffmann, Ende November auf dem 15. Forum Solarpraxis nochmals vorstellen und diskutieren wird. „Die Treibstoffkosten eines sparsamen Mittelklasse-Autos liegen bei ungefähr 6 Euro pro 100 Kilometern. In einem Elektroauto mit einem Verbrauch von 12 Kilowattstunden pro 100 Kilometern sind Sie bereits heute 25 Prozent günstiger unterwegs, wenn man von selbst produziertem Solarstrom und heutigen Speicherkosten ausgeht. Die stark sinkenden Speicherpreise werden also völlig neue Perspektiven besonders für erneuerbare Energien wie Photovoltaik und Windenergie eröffnen. Nicht nur dass die Preise für Strom aus Wind und Sonne kontinuierlich sinken, auch ihre natürlichen Schwankungen lassen sich dann wesentlich kostengünstiger ausgleichen“, sagte Hoffmann dazu. (Sandra Enkhardt)

pv magazine berichtete bereits ausführlich über die Ergebnisse von Hoffmanns die Ergebnisse der Preis-Erfahrungskurve für Lithium-Ionen-Batterien.Zum ausführlichen Artikel

Das 15. Forum Solarpraxis wird am 27./28. November in Berlin werden rund 600 Teilnehmer aus der Photovoltaik-Branche erwartet. Es wird unter anderem auch um neue Geschäftsmodelle, Technologietrends und aktuelle Herausforderungen für die Energiewirtschaft insgesamt gehen. Das komplette Programm und alle weiteren Informationen finden Siehier.

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