Neue Millionenlast für Solarworld

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Solarworld hat bestehende Verträge mit einem Langzeit-Rohstofflieferanten neu verhandelt. Dem Bonner Photovoltaik-Konzern zufolge, der sich gerade in einer finanziellen Restrukturierung befindet, haben sich zwar beide Unternehmen darauf geeinigt, die bestehenden Lieferbeziehungen fortzuführen. Diese Einigung zwingt  jedoch Solarworld dazu, die geleisteten Anzahlungen und Rückforderungsansprüche aus den Lieferverträgen bilanziell neu zu bewerten. Diese Neubewertung werde das Ergebnis der Solarworld AG um einen zweistelligen Millionenbetrag belasten. Gleichzeitig erwartet der Photovoltaik-Konzern aufgrund der Vereinbarung kurz- und mittelfristig positive Liquiditätseffekte sowie die Versorgung mit wichtigen Rohstoffen.

Um welchen Rohstoff-Lieferanten es sich handelt, wollte Solarworld nicht preisgeben. Es gebe eine gegenseitige Verschwiegenheitserklärung, sagte eine Sprecherin zu pv magazine. Medienspekulationen, es könne sich bei dem Vertragspartner um Wacker Chemie handeln, konnte sie daher ebenfalls nicht kommentieren. Wacker Chemie hatte vor einer Woche gemeldet, sich mit einem Kunden auf geänderte Konditionen für dessen Belieferung mit Polysilizium geeinigt zu haben und einen Sonderertrag in Form von 115 Millionen Euro Schadenersatz angekündigt. Solarworld hingegen spricht von einem zweistelligen Millionenbetrag. (Petra Hannen)

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