Angebote für Conergy-Gestelltochter Mounting Systems liegen vor

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Die Rettung der insolventen Mounting Systems GmbH im brandenburgischen Rangsdorf wird bis Ende Oktober angestrebt. Aus zahlreichen Interessenten seien nun die vielversprechendsten Investoren herausgesucht worden, um die Verhandlungen in den kommenden Wochen zu intensivieren, hieß es bei der Conergy-Tochter, die Montagegestelle fertigt. Es gebe eine Vielzahl von Interessenten aus Europa und den USA. „Erste indikative Angebote liegen bereits vor und wir rechnen damit, dass weitere folgen werden. Das Angebot, das am besten zum Gesamtkonzept von Mounting Systems passt, bekommt am Ende den Zuschlag“, sagte Stefan Spork, Geschäftsführer von Mounting Systems.

Mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens am 1. Oktober fällt wie bei der Conergy Solarmodule GmbH auch bei Mounting Systems das Insolvenzgeld weg, dass bisher die Löhne der Mitarbeiter gesichert hat. Der Geschäftsbetrieb solle daher nur noch mit einem Teil der Belegschaft weitergführt werden, kündigte der vorläufige Insolvenzverwalter Sven-Holger Undritz an. 152 Arbeitsplätze blieben erhalten, 52 Mitarbeiter müssten allerdings freigestellt werden. Die Auftragslage bezeichnete Undritz als „sehr stabil“, aber unter dem Niveau der vergangenen Jahre. „Die Auftragsbücher sind zwar trotz der Situation weiterhin relativ gut gefüllt und die Kunden halten Mounting Systems auch in diesen schwierigen Zeiten die Treue. Dennoch ist der Druck am Solarmarkt unvermindert hoch und wir müssen den Sanierungsprozess vorantreiben, um die Kosten zu senken“, bedauerte Spork die Entlassungen. (Sandra Enkhardt)