Erwartungen bei First Solar sinken

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Das erste Quartal 2011 war auch für den Dünnschicht-Hersteller First Solar durchaus schwierig. Die weltweit eher schwache Nachfrage wirkte sich spürbar auf die Ergebnisse aus und führt dazu, dass auch das Photovoltaik-Unternehmen aus den USA seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr anpasste. Der Umsatz im ersten Quartal habe bei 568 Millionen US-Dollar gelegen, dies sei ein leichter Rückgang gegenüber dem Vorjahr. Ein Hauptgrund dafür seien die im Schnitt niedrigeren Verkaufspreise auf dem Photovoltaik-Markt, teilte der führende Hersteller von Dünnschichtmodulen auf Cadmiumtellurid-Basis mit. Auch die Unsicherheiten zur Solarförderung auf den wichtigen europäischen Märkten wie Deutschland, Italien und Frankreich hätten zur Entwicklung beigetragen. Gegenüber dem vierten Quartal 2010 sei der Umsatz um 43,5 Millionen Dollar gesunken.

Dennoch bleibt First Solar optimistisch. Das Photovoltaik-Unternehmen will weiter an der Kostenreduktion seiner Module arbeiten und am Ausbau seiner Fertigungskapazitäten festhalten, sagte Rob Gillette, Vorstandschef von First Solar. Außerdem sei First Solar mit dem Abarbeiten seiner Projektpipeline befasst und versuche, sich in neuen vielversprechenden Photovoltaik-Märkten rund um die Welt zu etablieren. Für das laufende Geschäftsjahr nahm First Solar allerdings eine Anpassung seiner Prognose vor. Es werde ein Umsatz von 3,7 bis 3,8 Milliarden Dollar erwartet. Der Gewinn soll demnach zwischen 900 und 970 Millionen Dollar liegen. Bereits Ende Februar hatte der Dünnschicht-Hersteller seine Erwartungen abgeschwächt. Nun wurde die Gewinnprognose nochmals leicht gesenkt. (Sandra Enkhardt)

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