Der branchenübergreifende Zusammenschluss von Unternehmen und Verbänden legt einen Katalog mit Vorschlägen und Forderungen für die Nationale Wasserstoffstrategie der Bundesregierung vor. Die Power-to-X-Allianz plädiert unter anderem dafür, Wasserstoff in allen Sektoren gleichrangig einzusetzen.
Der Diesel soll durch Batterien und Wasserstoffantriebe ersetzt werden. Die Unternehmen wollen gemeinsam eine Infrastruktur entwickeln, die einen klimaneutralen Fracht- und Passagierschiffsverkehr ermöglichen soll.
Die Energieerzeugungslandschaft in Deutschland wird sich ändern. Wie genau, darüber gehen die Meinungen durchaus auseinander. Die Frage ist, wie die künftige Netzinfrastruktur daran angepasst werden sollte und was Netzbetreibern tun können, um sich auf eine dezentralere Erzeugung einzustellen.
Die Machbarkeitsstudie analysiert mögliche transnationale Business Cases für grünen Wasserstoff. Derweil ist ein Entwurf der Nationalen Wasserstoffstrategie bekannt geworden. Danach sollen bis 2030 Elektrolyseure mit einer Gesamtleistung von drei bis fünf Gigawatt installiert werden.
Es braucht schnell einen Markt für erneuerbaren Wasserstoff und tragfähige Geschäftsmodelle. Energiewende wird ohne Wasserstoff nicht gelingen, wie Wirtschaftsminister Jörg Steinbach auf einer Fachtagung betont.
Ein Bericht des niederländischen Netzbetreibers Tennet und des Gasunternehmens Gasunie schlägt vor, dass die Unternehmen die Infrastruktur nach 2030 gemeinsam entwickeln. Mit der Nachfrage nach Wasserstoff und synthetischem Methan werden Strom und Gas immer stärker miteinander verbunden sein. Nur eine nahtlose Integration der beiden Netze würde die EU in die Lage versetzen, ihren Dekarbonisierungsplan für 2050 zu erreichen.
Erneuerbare Energien sowie grüner Wasserstoff und synthetisches Methan sollen einen klimagerechten Umbau des Gassektors ermöglichen. Das zeigt die Metaanalyse „Die neue Gaswelt“, welche die Agentur für Erneuerbare Energien im Auftrag der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen erstellt hat.
Ziel der Forschungsfabrik ist es, die Industrialisierung der Brennstoffzellenfertigung voran zu treiben. Die Fördermittel fließen an das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung Baden-Württemberg (ZSW) und das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE).
Im Zuge des Kohleausstiegs steht die Region vor strukturellen Herausforderungen. Als „Reallabor der Energiewende“ hat das geplante Referenzkraftwerk bereits eine Zusage für eine Förderung in Millionenhöhe erhalten. 2025 soll das Speicherkraftwerk in Betrieb genommen werden.
Wasserstoff kann dezentral und so günstig aus Solarstrom hergestellt werden, dass man damit billiger als mit Öl, Gas und Kohle heizen und fahren kann. Das sagt Jan-Justus Schmidt, Gründer und Geschäftsführer von Enapter, im aktuellen pv magazine-Podcast.