Kommt sie diesmal wirklich, die Wasserstoffwirtschaft? Vor-Ort-Versorger, Gaswirtschaft und nun auch die Bundesregierung – alle sind sich einig, dass die Energiewende auf die Elektrolyse hinauslaufen wird. Werden die 2020er das, was die 1990er für die Photovoltaik waren? So kann es gehen.
Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE betreibt eine Forschungsanlage zur Methanolsynthese. Der Schwerpunkte des neuen Forschungsprojektes liegt auf dem dynamischen Reaktorbetrieb sowie auf dem Umgang mit unkonventionellen Gaszusammensetzungen aus der Kopplung von Elektrolyse-Wasserstoff mit CO2-haltigen Gasströmen.
Daneben verlangen die Energieminister der Länder auch, die EEG-Umlage spürbar zu senken und die Investitionen in die Energiewende zu nutzen, um die Wirtschaft aus der Corona-bedingten Rezession zu führen. Dazu verfassten sie ein gemeinsames Positionspapier.
Das Verbundprojekt wird vom Landeswirtschaftsministerium in Stuttgart gefördert. Es will „Elektrolyse made in Baden-Württemberg“ wirtschaftlich und effizient machen.
Als Anfangssumme werden 7,4 Millionen Euro von drei Banken bereitgestellt. GP Joule will eine komplette Wasserstoff-Infrastruktur in Nordfriesland damit aufbauen.
Die Forscher skizzieren einen Pfad für den Aufbau einer grünen Wasserstoffwirtschaft. Dabei geben die Wissenschaftler dem internationalen Handel mit Wasserstoff und seinen Syntheseprodukten großes Gewicht.
Es sind skurrile Zeiten, die wir aktuell erleben. Das ganze Jahr 2019 diskutiert die Energiewelt in Deutschland über Klimaschutz, CO2-Preis, Kohleausstieg, Mindestabstandsregeln für Windkraft und „Solar-Deckel“. Und kommt zu keinem oder zumindest für die meisten, zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis. Und nun das: Der Corona-Virus (oder heißt er jetzt COVID-19?) macht möglich, was keine Greta Thunberg, […]
Auch 2019 erhöhten sich nach Angaben des Verbands der Umsatz, Absatz und die Mitarbeiterzahlen der deutschen Speicherunternehmen erhöht. Bis Ende vergangenen Jahres waren bereits 182.000 Photovoltaik-Heimspeichern in privaten Haushalten installiert. Auch die Zahl der Gewerbe- und Industriespeicher steigt stetig, wogegen derzeit kaum neue Netzspeicher aufgrund der sinkenden Erlöse für Regelenergie geplant werden.
Der branchenübergreifende Zusammenschluss von Unternehmen und Verbänden legt einen Katalog mit Vorschlägen und Forderungen für die Nationale Wasserstoffstrategie der Bundesregierung vor. Die Power-to-X-Allianz plädiert unter anderem dafür, Wasserstoff in allen Sektoren gleichrangig einzusetzen.
Der Diesel soll durch Batterien und Wasserstoffantriebe ersetzt werden. Die Unternehmen wollen gemeinsam eine Infrastruktur entwickeln, die einen klimaneutralen Fracht- und Passagierschiffsverkehr ermöglichen soll.