Das Landeskabinett hat eine „Energiestrategie 2040“ sowie einen Pfad mit Zwischen- und Sektorenzielen für den noch zu erarbeitenden Klimaplan beschlossen. Demnach sollen das Leben und Wirtschaften in Brandenburg bis spätestens 2045 klimaneutral sein.
Die Energiekonzerne haben dazu mit dem US-Unternehmen Everwind Fuels Absichtserklärungen unterzeichnet. Everwind Fuels baut derzeit im Osten Kanadas eine Produktionsstätte für grünen Wasserstoff und Ammoniak.
Das Unternehmen wird künftig gemeinsam mit der Q Energy France SAS zur Holdinggesellschaft Q Energy Solutions SE gehören. Die Gruppe will in Europa Lösungen für Photovoltaik, Windkraft, Energiespeicher und grünen Wasserstoff anbieten und verfügt eigenen Angaben zufolge über ein Projektportfolio von zwölf Gigawatt.
Ein weiterer Roundtable geht zuende. Wer jetzt noch nicht alles gesehen hat, muss auf die Aufnahmen für unseren Youtube-Kanal warten.
Wenn man Frederike und Jonathan so schön strahlen sieht, könnte man fast glauben ein bisschen Strom produzieren zu können, wenn man ein Modul in ihre nähe hält – studiointegrierte Photovoltaik sozusagen. Wo kann man sonst noch überall Solaranlagen bauen kann, wollen wir uns gleich in der ersten Session von Tag zwei unserer Roundtables ansehen.
Das Werk für PEM-Elektrolyseure soll in Berlin entstehen, der Produktionsstart ist für die zweite Jahreshälfte 2023 geplant. Bis 2025 wollen die Partner die Produktionskapazität auf drei Gigawatt pro Jahr hochfahren.
Das Einspeichern von Wasserstoff ist derzeit noch recht teuer. Die stofflichen Eigenschaften von Wasserstoff machen ihn nur schwer handhabbar. Die Entwicklung einer Arbeitsgruppe aus Rostock hat die Möglichkeiten zur chemischen Einspeicherung deutlich vorangebracht.
Bundeswirtschafts- und -forschungsministerium förderten im vergangenen Jahr 487 laufende Photovoltaik-Projekte. 105 Forschungsprojekte mit rund 64,23 Millionen Euro sind neu bewilligt worden. Insgesamt gab der Bund 1,31 Milliarden Euro für die Forschung an der Energiewende aus.
Bis 2030 könnte dem Bericht zufolge Wasserstoff lediglich 0,5 Prozent am Energiemix ausmachen und bis zur Mitte des Jahrhunderts dann magere 5 Prozent. Blauer Wasserstoff könnte dabei kurzfristig eine größere Rolle spielen, doch wegen fallender Preise für Photovoltaik und Windkraft schließlich an Wettbewerbsfähigkeit verlieren. Zugleich müssen viel mehr Anlagen installiert werden.
Die Glasherstellung ist bisher noch auf Erdgas als Wärmelieferant angewiesen und verursacht so größere Mengen CO2-Emissionen. Grüner Wasserstoff könnte eine Alternative sein. Die Tests dafür, im großen Maßstab, finden jetzt in Mainz statt.