Bei Wohngebäuden hängt von der energetischen Qualität des Gebäudes ab, wer welchen Anteil tragen muss. Allerdings sieht der Gesetzesentwurf viele Ausnahmen vor.
Verglichen mit Verkehr und Strom, liegt der Gebäudesektor in puncto Klimaschutz noch zurück. Ein Grund dafür ist die soziale Verträglichkeit der notwendigen Maßnahmen. Doch sozial verträglicher Wohnungsbau und Klimaschutz müssen nicht im Widerspruch zueinanderstehen, wie ein Projekt aus Berlin zeigt.
Der Zubau von 84 Gigawatt Photovoltaik-Anlagen sowie 44,5 Gigawatt Windkraftanlagen, davon 39 Gigawatt Windkraftanlagen an Land sind entscheidend, um im Stromsystem innerhalb von fünf Jahren 50 Terawattstunden Erdgas zu ersetzen. Eine ambitionierte Wärmewende, höhere Energieeffizienz und ein Brennstoffwechsel könnten bei einem Ausfall der Gasimporte als Kompensation ebenso wichtig werden.
Die Rufe nach Unabhängigkeit vom Gas werden angesichts der Sicherheitslage in Europa und der enormen Preissteigerung fossiler Brennstoffe immer lauter. Eine Studie des Wuppertal Instituts, die von Greenpeace in Auftrag gegeben wurde, zeigt nun, dass es eine vollständige Abkehr von fossilen Brennstoffen in diesem Sektor bereits in 13 Jahren möglichen wäre. Haushalte würden dabei sogar noch Kosten sparen.
Wir diskutieren im pv magazine Podcast den Einsatz von Wärmepumpen im Mehrfamilienhaus und sprechen über Back-up-Heizungen, Warmwasserbereitung, Brutto-Miete und die Sanierung von Bestandsgebäuden, die für Immobilienbesitzer wichtig sind.
Das Gremium soll unter anderem die Flächenverfügbarkeit für Windkraft und Photovoltaik verbessern sowie Verfahren entbürokratisieren und beschleunigen. Eine Studie der Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg zeigt, dass sich in dem Bundesland die Leistung zur Erzeugung von erneuerbarem Strom bis 2040 mindestens verfünffachen muss – allein die installierte Photovoltaik muss demnach von heute knapp 7 auf rund 39 Gigawatt ausgebaut werden.
Energiesprong ist eine Methode zur seriellen energetischen Gebäudesanierung, die vorgefertigte Dach- und Fassadenelemente sowie vorgefertigte Haustechnik nutzt. In Hameln wurde jetzt das erste Pilotprojekt in Deutschland fertiggestellt.
Die Projektpartner HH2e, Uniper und Siemens Energy bezeichnen ihr Vorhaben als ikonografisches Zukunftskraftwerk. Zudem soll eine Handelsplattform für den physikalischen und bilanziellen Handel mit Wasserstoff und weiteren aus grünem Wasserstoff gewonnenen Power-to-X-Energieträgern entstehen.
Die Absatzzahlen steigen um zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für 2020 zeigt sich die Branche optimistisch – die verbesserte Förderung soll dem Markt Schwung geben. Ein Hindernis ist allerdings der Fachkräftemangel im Handwerk.
Dieser Beitrag ist eine Replik auf den am 7. Januar 2020 veröffentlichten Gastkommentar von Hans-Josef Fell: „Bundesverband Solarwirtschaft setzt sich für höhere Subventionen für Erdgasheizungen ein„ Lieber Hans-Josef, vielen Dank für Deinen Zwischenruf zum Erfolg des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW-Solar) in Sachen solarer Wärme, auch wenn uns die Gleichsetzung des BSW-Solar mit Exxon, BP und Gazprom […]