Bereits im Vorfeld gab es Berichte über eine starke Reduzierung. Die Übertragungsnetzbetreiber bestätigten nun die Absenkung um knapp 2,8 Cent pro Kilowattstunde für die EEG-Umlage im nächsten Jahr und damit ein Niveau, was zuletzt vor rund zehn Jahren erreicht wurde.
Der Überschuss auf dem EEG-Konto beträgt weiterhin mehr als 4,5 Milliarden Euro. Die hohen Strompreise sorgen im Juli für deutlich höhere Einnahmen aus der Vermarktung für die Netzbetreiber.
Die partielle Sonnenfinsternis wird am Mittag des 10. Juni 2021 vor allem in Norddeutschland zu sehen sein. Den Berechnungen der Übertragungsnetzbetreiber zufolge wird die Erzeugung aus Solaranlagen um maximal 4,2 Gigawatt absinken. Angesichts der Erfahrungen aus dem Jahr 2015 zeigen sich die Unternehmen entspannt.
Im September vergrößerte sich der Verlust um weitere knapp 1,3 Milliarden Euro. Dennoch hat dies keinen Einfluss auf die EEG-Umlage im nächsten Jahr, die bei 6,5 Cent pro Kilowattstunde liegen wird.
Mit dem geänderten Verfahren will die Bundesnetzagentur Systemungleichgewichte im deutschen Stromnetz vermeiden, wie sie im vergangenen Sommer aufgetreten sind. Bilanzkreisverantwortliche bekommen nun einen stärkeren finanziellen Anreiz zum Ausgleich ihrer Bilanzkreise.
Ab dem 1. Mai 2020 verwenden die Übertragungsnetzbetreiber einen neuen „Standardbilanzkreisvertrag – Strom“. Der neue Standardbilanzkreisvertrag enthält diverse Neuregelungen zu Meldepflichten, Sicherheitsleistungen und Kündigungsrechten. Diese können empfindliche Auswirkungen auf kleinere Bilanzkreisverantwortliche haben und auf solche, die vor allem erneuerbare Energien in ihrem Bilanzkreis führen. Die Bundesnetzagentur hatte den Vorschlag der Übertragungsnetzbetreiber Tennet TSO GmbH, 50 […]
Die Energieerzeugungslandschaft in Deutschland wird sich ändern. Wie genau, darüber gehen die Meinungen durchaus auseinander. Die Frage ist, wie die künftige Netzinfrastruktur daran angepasst werden sollte und was Netzbetreibern tun können, um sich auf eine dezentralere Erzeugung einzustellen.
Ziel der Maßnahmen ist es, die Risiken für die Versorgungssicherheit zu minimieren. Die Bundesnetzagentur reagiert damit auf Ungleichgewichte im deutschen Stromsystem, die im vergangenen Juni aufgetreten sind.
Das Aufsichtsverfahren betrifft Trailstone, Statkraft Markets, Optimax Energy, Energie Vertrieb Deutschland EVD, Danske Commodities und Centrica Energy Trading. Hintergrund ist ein erhebliches Ungleichgewicht im deutschen Stromsystem an drei Tagen im Juni.
Nachdem sie zwei Jahre in Folge sank steigt die EEG-Umlage im kommenden Jahr wieder, bleibt aber unter dem Höchstwert von 2017. Als Begründung für die Erhöhung geben die Übertragungsnetzbetreiber zum einen den gesunkenen Überschuss auf dem EEG-Konto an, zum anderen die erwartete höhere Einspeisung aus den Offshore-Windparks. Verbände und Grüne fordern von der Bundesregierung, mit einer Reform bei Abgaben und Umlagen die Privathaushalte und den Mittelstand endlich wirkungsvoll zu entlasten.