Mit Beginn des neuen Jahres soll die Einmalvergütung bei Photovoltaik-Anlagen deutlich schneller ausbezahlt werden als bisher. Bei großen Photovoltaik-Anlagen soll sich die Wartezeit auf weniger als drei Jahre reduzieren.
Nicht nur in Deutschland treibt die Sonne, die Photovoltaik-Anlagen zu Spitzenleistungen an. Auch bei den Eidgenossen sind deutliche Mehrerträge gegenüber dem langjährigen Durchschnitt zu verzeichnen.
Swissolar moniert besonders den starken Einbruch bei mittleren und großen Photovoltaik-Anlagen, für die die Wartezeiten von sechs Jahren für die Einmalvergütung verkürzt werden muss. Die Nachfrage nach kleinen Anlagen und Photovoltaik-Heimspeichern zog dagegen an.
Nach ersten Schätzungen geht Swissolar von einer Stagnation der Photovoltaik-Nachfrage im vergangenen Jahr aus. Für dieses Jahr ist der Verband jedoch optimistisch und erwartet ein Marktwachstum auf mehr als 300 Megawatt.
Der Bundesrat hat die Verordnungen zur Energiestrategie 2050 veröffentlicht. Swissolar sieht damit die Voraussetzungen geschaffen, damit der Photovoltaik-Markt wieder die Schwellle von 300 Megawatt im Jahr übertreffen kann.
Der deutsche Anbieter von Photovoltaik-Heimspeichern hat nach eigenen Berechnungen im vergangenen Jahr einen Anteil von gut 38 Prozent aller verkauften Energiespeicher erreicht. Swissolar gibt an, dass etwa 400 Speichersysteme in der Schweiz 2016 neu installiert worden.