Anders als in bereits seit langer Zeit wirtschaftenden Branchen ist die Gestaltung von Garantien von Batteriespeicherherstellern derzeit noch gewaltig im Fluss. Bei der Konzeption und Ausformulierung der Garantiebestimmungen im Detail sind technische, wirtschaftliche, rechtliche und vertriebliche Aspekte gleichermaßen zu berücksichtigen und in Einklang zu bringen – keine allzu kleine Herausforderung, zumal es zu den rechtlichen Grenzen der Gestaltungsfreiheit aktuell noch wenig Handfestes gibt. Ein Urteil des Landgericht München I vom 18. Juli 2019 über die Wirksamkeit von Garantiebedingungen für Batteriespeicher hat insofern erhebliche Beachtung in der Speicherbranche gefunden (Landgericht München I, Az. 12 O 1350/18, hier abrufbar). Wir stellen Ihnen das Urteil im folgenden Beitrag vor und diskutieren seine Auswirkungen.
Eine Stunde lang sind die Einwohner der norddeutschen Gemeinde Bordesholm ausschließlich mit Strom aus Windkraft und Photovoltaik versorgt worden. Es war ein Testlauf, der zeigt, wie Energiewende auch im Großen funktionieren und eine stabile Stromversorgung gewährleisten kann.
Wasserstoff kann dezentral und so günstig aus Solarstrom hergestellt werden, dass man damit billiger als mit Öl, Gas und Kohle heizen und fahren kann. Das sagt Jan-Justus Schmidt, Gründer und Geschäftsführer von Enapter, im aktuellen pv magazine-Podcast.
Einer Studie der Strategieberatungsagentur zufolge könnten die Börsenpreise für Strom bis 2022 auf etwa 65 Euro pro Megawattstunde ansteigen. Zudem drohen Versorgungslücken, weshalb es neue Gaskraftwerke sowie einen Ausbau der Speicherkapazitäten braucht. Dafür müsse der Staat den regulatorischen Rahmen anpassen.
Der österreichische Projektierer geht davon aus, dass mehr als 5000 Interessenten leer ausgehen, da die neuen Förderbedingungen für sie nicht attraktiv sind. Das Parlament in Wien hatte kürzlich eine deutliche Anhebung der Photovoltaik-Speicherförderung für die kommenden Jahre beschlossen, dabei aber den Zuschuss von 500 auf 200 Euro pro Kilowattstunde Speicherkapazität reduziert.
Auf Grundlage der Einigung von ÖVP, FPÖ und NEOS aus der vergangenen Woche hat der Nationalrat die zusätzlichen Fördergelder für Photovoltaik, Windkraft und Co. bewilligt. Besonders für die Photovoltaik war die Sicherstellung der Finanzierung für die kommenden Jahre wichtig.
Das Land gewährt einen Investitionszuschuss von bis zu 30 Prozent, gedeckelt bei 5000 Euro. Das Angebot gilt nur in Verbindung mit einer neuen oder deutlich erweiterten Photovoltaik-Anlage. Zusätzliches Geld gibt es für die Installation eines Ladepunktes für die Elektromobilität.
Das österreichische Start-up hat in seiner Heimat mit Energie Steiermark und Energie Graz zwei etablierte Vertriebspartner gewonnen. Sie bieten ab sofort die Photovoltaik-Balkonmodule plus Speicher für ihre Kunden an.
Voraussichtlich im Oktober wird die Förderung kommen, die sich derzeit noch in der Abstimmung befindet. Der Investitionszuschuss für Batteriespeicher soll in Kombination mit einer neuen oder deutlich erweiterten Photovoltaik-Anlage gezahlt werden. Die Maßnahme darf aber noch nicht begonnen sein.
Im Auftrag von E3/DC hat EuPD Research untersucht, wie sich die zunehmende Elektromobilität auf den Photovoltaik- und Speichermarkt auswirken wird. Die Ampeln stehen auf grün. Dabei werden nicht nur mehr Photovoltaik-Anlagen und Speicher installiert, sondern auch größere.