Mit einem auf Galvanik basierendes Inline-Metallisierungsverfahren haben die Freiburger Forscher den Silberverbrauch gegenüber herkömmlichen Topcon-Solarzellen um den Faktor 10 reduziert. Die galvanisierten Kupfer-Kontakte haben nach Einschätzung des Fraunhofer ISE das Potenzial, den Silberbedarf von Topcon-Solarzellen fast vollständig zu ersetzen.
Auch nach dem jüngsten Rückgang liegt der Silberpreis immer noch um 187 Prozent höher als Anfang 2025. Frühere Anstrengungen, den Silberanteil in Solarzellen zu senken, machen es den Photovoltaik-Herstellern heutzutage schwerer, weitere Fortschritte zu erzielen, wie es vom Silberpasten-Produzenten heißt.
Photovoltaik-Hersteller sehen sich einem steigenden Kostendruck ausgesetzt, da Silberpaste mittlerweile bis zu 30 Prozent der gesamten Produktionskosten für Solarzellen ausmacht. OPIS-Analyst Hanwei Wu erklärt, dass Modulhersteller derzeit nur begrenzt in der Lage sind, die Endpreise für Solarmodule anzuheben, was die Bemühungen zur Reduzierung des Silberverbrauchs bei allen gängigen Solarzellentechnologien beschleunigt.
Das chinesische Photovoltaik-Unternehmen will im zweiten Quartal 2026 mit der Massenproduktion von Solarzellen aus unedlen Metallen beginnen. Steigende Silberpreise verstärken den Druck zur Senkung der Metallisierungskosten.
In seinem wöchentlichen Update für pv magazine gibt OPIS, ein Unternehmen von Dow Jones, einen kurzen Überblick über die wichtigsten Preisentwicklungen in der globalen Photovoltaik-Branche.
Zum 1. Mai wird der Photovoltaik-Hersteller in Thalheim rund 300 Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken. Mit der Maßnahme will Meyer Burger Kosten sparen und kündigt einen weiteren Personalabbau an.
Die Forscher des Freiburger Instituts erklärten, dass UV-induzierte Degradation bei allen vorherrschenden Zelltechnologien, einschließlich Topcon-Bauelementen, größere Effizienz- und Spannungsverluste als erwartet verursachen kann. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass Siliziumnitridschichten verwendet werden könnten, um die UV-Stabilität von Topcon im Vergleich zu PECVD-Schichten zu verbessern, die üblicherweise in Perc- und Heterojunction-Zellen verwendet werden.
US-Handelsbeamte haben vorläufige positive Feststellungen für Anti-Dumping-Zölle auf Einfuhren kristalliner Solarzellen aus Kambodscha, Malaysia, Thailand und Vietnam bekannt gegeben. Die Zölle liegen zwischen 21,31 und 271,28 Prozent – je nach Unternehmen und Land.
Das Photovoltaik-Unternehmen hat sich die Unterstützung der niederländischen Regierung in Höhe von 4,2 Millionen Euro für seine neue Solarzellenfabrik gesichert, die in der Stadt Veendam gebaut werden soll. Darüber hinaus hat das Unternehmen Stromversorgungszusagen für die ersten Produktionslinien und eine künftige Erweiterung erhalten.
In seinem wöchentlichen Update für das pv magazine gibt OPIS, ein Unternehmen von Dow Jones, einen kurzen Überblick über die wichtigsten Preistrends in der globalen Photovoltaik-Industrie.