Ab nächstem Jahr müssen neue Nichtwohngebäude mit einer Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach ausgestattet werden, danach folgen 2025 die Wohngebäude und ab 2026 gilt die Pflicht bei grundlegenden Dachsanierungen. Mit der Novelle sinken offiziell die Mindestabstände für Solarmodule auf den Dächern. Auch bei Wärmepumpen sind neue Vorgaben vorgesehen.
In Bayern spricht sich der Wirtschaftsminister klar gegen eine Solarpflicht aus. In Baden-Württemberg lief es im ersten Halbjahr so gut, dass bereits der Zubau aus dem kompletten Vorjahr übertroffen ist.
Die erste Runde läuft bis zum 22. Mai. Abhängig von der Größe der Parkplätze und Photovoltaik-Anlagen kann ein Zuschuss von bis zu 250.000 Euro beantragt werden. Das Förderprogramm soll anschließend weiterentwickelt und erweitert werden.
CAN Europe hat ein durch das Öko-Institut ausgearbeitetes Grundsatzpapier vorgelegt, in dem eine europaweite Pflicht zur vollständigen Belegung aller geeigneten Dachflächen mit Solartechnik gefordert wird. Die Solarpflicht soll für alle Neubauten gelten sowie für Bestandsgebäude, deren Dachflächen erneuert werden. Das Papier des Öko-Instituts sieht auch die Solarthermie als sinnvolle Erfüllungsoption vor, wird jedoch der hohen […]
Die Wissenschaftler haben Vorschläge gemacht, wie die Maßnahmen der EU-Kommssion noch effektiver wirken könnten. Dazu zählt eine Ausweitung der Pflicht zur Installation einer Photovoltaik-Anlage, etwa auch auf neue Parkplätze. Zudem sollten die EU-Mitgliedsstaaten verpflichtet werden, möglichst günstige Bedingungen für den raschen Ausbau bei Photovoltaik-Dachanlagen in ihren Ländern zu schaffen.
Auf dem Landesparteitag der Grünen in Baden-Württemberg forderte Ministerpräsident Kretschmann eine Solarpflicht auch für ältere Gebäude. Der Koalitionspartner CDU hat keinen aktuellen Gesprächsbedarf.
Der Sommer mit 24 Tagen, an denen die Temperaturen auf über 30 Grad Celsius kletterten, gebe Anlass die Anstrengungen des Landes in Richtung Klimaneutralität nochmals zu verschärfen. So will die Landesregierung die erste werden, die rechtsverbindliche Sektorenziele einsetzt. Außerdem soll die bereits bestehende Photovoltaik-Pflicht noch ausgedehnt werden.
Das Schweizer Parlament traf in seiner Herbstsession 2022 in den vergangenen zwei Wochen zahlreiche Entscheide zur Energiepolitik, darunter die Vorlage für eine für bestimmte Neubauten sowie erleichterte Bewilligungen und finanzielle Unterstützung für große Photovoltaik-Anlagen in den Bergen, welche unmittelbar in Kraft treten.
Münchens Stadtrat hat den Oberbürgermeister damit beauftragt, sich bei der bayerischen Landesregierung für ein Öffnungsklausel für die Kommunen einzusetzen. Die Solarpflicht soll über eine Verschärfung des Baurechts eingeführt werden sowie für neue Wohnbauten, Nicht-Wohngebäude und Parkplätze gelten.
Die Organisation fordert eine deutschlandweite Pflicht, Photovoltaik-Anlagen auf Dächern zu installieren, auch im Bestand, ab 2028. Dabei ignoriert sie allerdings die Kapazitäten der Branche. Das erscheint vor dem Hintergrund fehlender Photovoltaik-Produktionskapazitäten in Europa und dem Fachkräftemangel naiv.