Der Tarif richtet sich an alle Kunden mit und ohne Photovoltaik-Anlage. Sie können mit „SMA Join“ die dezentrale Energiewende direkt unterstützen.
Trotz Corona-Pandemie weltweit hat das Photovoltaik-Unternehmen seinen Umsatz und Absatz gegenüber dem Vorjahr deutlich steigern können. Unter dem Strich blieb SMA dabei auch ein Gewinn.
Die anstehende EEG-Novelle bietet nach ihrer Ansicht eine gute Möglichkeit, um das Potenzial der Bürgerenergiewende zu entfesseln und konsequent auf Sektorkopplung zu setzen. Allerdings muss die Politik dafür die Rahmenbedingungen anpassen und etwa die Abgaben auf Eigenverbrauch abschaffen oder eine praktikable Direktvermarktung für alle Anlagen ermöglichen.
Mit der intelligenten Ladelösung wird das Elektrofahrzeugen jeweils so geladen, dass ein Maximum an selbsterzeugtem Solarstrom der Photovoltaik-Anlage auf dem Dach genutzt wird. Der SMA EV Charger lädt die Autos dabei einphasig mit 7,4 Kilowatt.
Mit dem weiteren Ausbau von Photovoltaik und Windkraft gewinnen die Verteilnetze zunehmend an Bedeutung für eine sichere Energieversorgung. Die EnBW-Tochter hat eine umfassende Digitalisierung ihres Netzbetriebs gestartet. SMA will die externen Netzzustandsdaten mithilfe der Photovoltaik-Wechselrichter bereitstellen und bearbeiten.
Das Unternehmen hat im ersten Quartal 4,4 Gigawatt Photovoltaik-Wechselrichter verkauft. Das brachte dem deutschen Hersteller 288 Millionen Euro Umsatz und ein operatives Ergebnis von zwölf Millionen Euro.
Erstmals konnte das deutsche Unternehmen Photovoltaik-Wechselrichter mit einer Leistung von mehr als zehn Gigawatt absetzen. Der Umsatz stieg um rund 20 Prozent auf 915 Millionen Euro. Noch wirkt sich die globale Corona-Pandemie nur geringfügig auf die Geschäfte aus, wie der SMA-Vorstand erklärte.
Das hessische Unternehmen hat seinen Absatz von Photovoltaik-Wechselrichtern um knapp 35 Prozent 2019 steigern können und auch der Umsatz zog um 20 Prozent an. Die Maßnahmen zur Kostensenkung zeigen ebenfalls Wirkung. Für 2020 strebt SMA wieder die Umsatzmilliarde an.
Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen Verträge für den Verkauf von mehr als einem Gigawatt Batterie-Wechselrichterleistung abgeschlossen. Der höchste Anteil entfiel dabei auf Produkte für große Speicherprojekte.
Das deutsche Photovoltaik-Unternehmen hatte den chinesischen Zeversolar-Geschäftsbetrieb an das dortige Management verkauft. Die deutsche Gesellschaft Zeversolar GmbH wird zum 18. Dezember 2019 seine Aktivitäten einstellen, doch SMA sagt Kunden die Übernahme vertraglicher Verpflichtungen zu.