Damit der Weiterbetrieb der Photovoltaik-Anlagen, die ab 2021 aus der Solarförderung laufen, gesichert ist, wollen die Stadtwerke den Betreibern bis zu 6 Cent pro Kilowattstunde bieten. Damit bieten sie eine attraktivere Variante, als bisher im EEG-Entwurf für die ausgeförderten Photovoltaik-Anlagen vorgesehen ist.
Knapp 500.000 eigentlich noch funktionstüchtige Photovoltaik-Anlagen könnten in den nächsten Jahren vom Netz gehen, weil es kein wirtschaftliches Weiterbetriebskonzept gibt. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von EUPD Research im Auftrag des Bundesverbands Solarwirtschaft.
Auf der von Alliander entwickelten Plattform können sich Kunden ihren Strommix aus regionalen Erzeugungsanlagen selbst zusammenstellen. Betreiber von Post-EEG-Anlagen bekommen damit eine Möglichkeit, ihren Strom zu vermarkten.
Das Angebot der EWS richtet sich an 250 Betreiber ausgeförderter Photovoltaik-Anlagen mit bis zu 100 Kilowatt Leistung. Diese sollen je nach Anlagengröße drei Jahre lang eine feste Vergütung von fünf beziehungsweise sechs Cent pro Kilowattstunde bekommen.
Der Energieversorger will die Stromerzeugung alles ausgeförderten Kleinanlagen in einem Netzgebiet öffentlich ausschreiben, um so den besten Markterlös zu erzielen. Eine teure Leistungsmessung soll dabei nicht notwendig werden.
2020 ist in vielerlei Hinsicht ein überraschendes Jahr. Der September hielt gleich mehrere verblüffende Entwicklungen für die deutsche Energie- und Klimapolitik bereit. Nach Monaten des energiepolitischen Stillstands wurde die große Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) innerhalb von nur knapp vier Wochen durch die Ressortabstimmung sowie Länder- und Verbändeanhörung gepeitscht und dann vom Kabinett beschlossen. Unstimmigkeit zur […]
Die Verbraucherschützer raten, vor einer Entscheidung über die weitere Betriebsweise die Verabschiedung der EEG-Novelle abzuwarten. Am 20. Oktober informieren Experten der Verbraucherzentrale NRW in einem kostenlosen Online-Vortrag über mögliche Optionen.
In Anlehnung an die vielbeachteten Videos des Youtube-Stars Rezo – „Die Zerstörung der CDU“ (2019) und „Die Zerstörung der Presse“ (2020) – greife ich beim wichtigen Thema der anstehenden EEG-Novelle auch zum Stilmittel der Übertreibung und verwende bewusst diese harte Formulierung. Man kann nämlich die Konsequenzen eines unambitionierten EEG-Entwurfs, wie er vor Kurzem von der […]
Der EEG-Referentenentwurf sieht eine Auffanglösung für alle Photovoltaik-Anlagen vor, deren EEG-Förderung zum Jahreswechsel endet. Dennoch entwickeln immer mehr Energieversorger eigene Angebote, um den Weiterbetrieb der Ü20-Anlagen sicher zu stellen.
Der Ingenieur Manfred Weinhöpl startete die Petition. Er will verhindern, dass die Photovoltaik-Anlagen, die 2021 aus dem EEG fallen, vom Netz genommen werden, obwohl sie noch funktionstüchtig sind.