In Silizium-Solarzellen geht der Strom ohne Licht sofort auf null. Eine Perowskit-Solarzelle hingegen liefert noch für einen kurzen Moment Energie. Forschende des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung in Mainz haben dieses Phänomen jetzt entschlüsselt.
Oxford Photovoltaics hat erneut eine Förderung für den Aufbau seiner Produktionslinie für Perowskit-Solarzellen erhalten – diesmal vom Land Brandenburg. Erst vor wenigen Wochen hatte die Europäische Investitionsbank dem Unternehmen ein 15-Millionen-Euro-Darlehen gegeben. Kommendes Jahr will Oxford PV die industrielle Produktion starten.
Die beiden Unternehmen haben eine Lizenzvereinbarung unterzeichnet. Die ersten Tests mit den semitransparenten Perowskit-Solarzellen sind noch für dieses Jahr in Polen geplant.
Auf dem Weg zur Serienfertigung kooperiert der Perowskit-Spezialist fortan mit dem Helmholtz-Zentrum Berlin. Oxford Photovoltaics will so sein Verständnis von Silizium-Solarzellen erhöhen und den Perowskit-Einsatz in Tandem-Zellen optimieren. Im kommenden Jahr soll die Serienproduktion starten.
Damit haben die Freiburger Wissenschaftler eine neue Bestmarke aufgestellt. Die Messgenauigkeit bei der Modulleistung ist für Hersteller, Betreiber und Wissenschaftler gleichermaßen wichtig.
Die Karlsruher Wissenschaftler haben die physikalischen Mechanismen von Perowskite-Zellen untersucht, um den Grund für den hohen Wirkungsgrad zu verstehen. Dabei ist es erstmals gelungen, Nanostrukturen in den Perowskite-Schichten nachzuweisen.
Forschern aus den Niederlanden, Belgien und Deutschland ist es gelungen, eine neue Bestmarke bei im Roll-to-Roll-Verfahren hergestellten Perowskit-Solarzellen zu erzielen. Der Produktionsprozess soll sich für die industrielle Herstellung eignen.