Der unabhängige Energiedienstleister hat ein Positionspapier veröffentlicht und fordert die Freigabe von Flächen entlang des Autobahnnetzes für Photovoltaik-Freiflächenanlagen. Einer Umfrage zufolge unterstützen 86 Prozent der Menschen in Österreich diese Idee.
35 Millionen Euro stehen im Programm „Stromspeicheranlagen“ bereit. Mit 200 Euro pro Kilowattstunde werden ausschließlich die Installation neuer Batteriespeicher und die Nachrüstung bereits bestehender Speicher gefördert, die mit existierenden Photovoltaik- oder anderen Erneuerbaren-Anlagen gekoppelt sind.
Für den Ausbau erneuerbarer Energien stehen 150 Millionen Euro für 2024 zur Verfügung, davon 135 Millionen Euro für Photovoltaik. Über Ausschreibungen sollen in diesem und im nächsten Jahr zudem 1,85 Gigawatt Photovoltaik gefördert werden.
Der Klima- und Energiefonds hat ein Budget von 20 Millionen Euro für die zweite Auflage des Programms „Muster- und Leuchtturmprojekte Photovoltaik“ zur Verfügung. Es soll innovative, aber „technisch reproduzierbare“ Projekte im Leistungsbereich von zehn Kilowatt bis fünf Megawatt fördern.
Die Vorhaben verteilen sich der österreichischen Abwicklungsstelle für Ökostrom zufolge auf gut 121.000 Verträge. Im Vorjahr lagen die Zahlen noch deutlich niedriger.
PV Austria begrüßte die Entscheidung der Regierung in Wien, die Umsatzsteuer auf Photovoltaik-Anlagen ab dem kommenden Jahr für private Haushalte zu streichen. In Deutschland erfolgte die Senkung des Steuersatzes auf Null bereits in diesem Jahr.
Die Auftragslage in der österreichischen Solarbranche ist äußerst gut, wie eine Stimmungsumfrage unter den rund 400 Mitgliedern von PV Austria zeigt. Zugleich bereiten jedoch Themen wie Netzzugang, Lieferengpässe, Fachkräftemangel oder Bürokratie für großes Kopfzerbrechen mit Blick auf das Photovoltaik-Ausbauziel 20230.
Das Programm des Klima- und Energiefonds bezuschusst sowohl Erweiterungen als auch Neuinstallationen von Batteriespeichern mit einer Kapazität zwischen 4 und 50 Kilowattstunden. Die Mittel kommen vom Klimaschutzministerium in Wien.
Es werden besondere Photovoltaik-Projekte gesucht, die in Gebäuden, Verkehrswegen oder die Landwirtschaft integriert sind. Im Frühjahr 2024 soll die Prämierung erfolgen.
Baywa re Solar Systems agiert nun in Österreich als selbstständiges Unternehmen mit eigenem Lager. Die GmbH wird von ihrem Standort in Poggersdorf in Kärnten Photovoltaik-Komponenten vertreiben. Das Lager entsteht in Spittal an der Drau.