Der deutsche Photovoltaik-Hersteller setzt neben der Produktion eigener Module vor allem auf die OEM-Fertigung. Dabei laufen derzeit Verhandlungen mit zwei Kunden, die zu einer erheblichen Steigerung des Produktionsvolumens in diesem Jahr führen würden. CS Wismar will eine Auslastung von mehr als 100 Megawatt seiner Produktionskapazitäten erreichen.
Es gibt einige Faktoren, die nach Ansicht des Beratungsunternehmens dafürsprechen, dass der Photovoltaik-Rekordzubau von 53 Gigawatt in diesem Jahr nicht erreicht wird. Allerdings dürfte es mit 40 bis 45 Gigawatt neu installierter Leistung trotzdem erneut ein gutes Jahr werden.
Der deutsche EPC-Anbieter schloss im vergangenen Jahr ein Know-how-Agreement mit der Sharqawi Corporation ab. Nun steht die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens mit dem saudi-arabischen Partner an. Weitere Unternehmen könnten sich daran noch beteiligen, wie Michael Manfred Fischer, Geschäftsführer der SMP Solar Montage & Planungsgesellschaft mbH, im Gespräch mit pv magazine sagt.
Die Nachfrage nach Photovoltaik-Dachanlagen bis zu zehn Kilowatt ist im vergangenen Jahr damit um etwa ein Viertel gestiegen. Jedes zweite System ist dabei mit einem Photovoltaik-Heimspeicher gebaut worden. Auch die Solarstromerzeugung legte in allen Regionen Deutschlands zu.
Serie Stimmung: pv magazine befragte Installateure und EPCs nach ihren konkreten Erfahrungen und Einschätzungen des Marktes. In diesem Teil der Serie Peter Schuth, geschäftsführender Gesellschafter bei Avantag Energy. Er thematisiert unter anderem, dass potenziellen Auftraggebern oft die Zeit zur Abwicklung fehlt.
Serie Stimmung: pv magazine befragte Installateure nach ihren konkreten Erfahrungen und Einschätzungen des Marktes, in diesem Teil der Serie Rico Rückstadt. Er erwartet wie die meisten seiner Kollegen, dass der Markt nächstes Jahr weiter wächst.
Im vergangenen Jahr ist nach dem jüngsten Bericht der Organisation die Photovoltaik weltweit am stärksten gewachsen – sie übertraf alle anderen Stromerzeugungsquellen. Bis 2022 sieht die IEA gerade die Photovoltaik, aber auch die Windkraft auf einem starken Wachstumskurs bei zunehmend wettbewerbsfähigen Preisen.
Nur mit starken Herstellern und einem großen Binnenmarkt lässt sich auch die Photovoltaik-Forschung weiter voranbringen, wie die Teilnehmer des ersten EU Solar Industry Forums in Amsterdam betonten. Produzenten und Forscher wollen daher künftig mit einer Stimme sprechen und mit den EU-Institutionen für eine wirkungsvolle Industriepolitik zusammenarbeiten.
Nach der jüngsten Macrom-Studie haben die Hersteller von Gewerbespeichern 2016 einen Umsatzsprung von mehr als 400 Prozent verzeichnet, vor allem getrieben durch die Energieversorger die für Regelenergie zunehmend auf Batteriesysteme setzen. Die Marktpotenziale für Speichersysteme mit gewerblicher Nutzung sind in Deutschland immer noch gewaltig.
Nach einer Analyse des Bundesverbands Solarwirtschaft ist die Nachfrage binnen Jahresfrist um 75 Prozent gestiegen. Dennoch reicht das Photovoltaik-Ausbautempo weiterhin nicht aus, um den wachsenden Bedarf an Ökostrom für alle Sektoren zu decken und die Klimaschutzziele zu erreichen. Der Verband fordert von der nächsten Bundesregierung daher, die Ausbauziele und Ausschreibungsvolumen kräftig zu erhöhen.