Die Tochtergesellschaft des Schweizer Photovoltaik-Unternehmens befindet sich seit August im Insolvenzverfahren. Der Insolvenzverwalter erklärte pv magazine, dass es immer noch Gespräche mit potenziellen Investoren gebe. Seit 1. September ist auch das Insolvenzverfahren der Meyer Burger (Germany) GmbH eröffnet.
Der Hersteller von Solardachziegeln mit Produktion in Prenzlau hat bereits im Juni ein Insolvenzverfahren eingeleitet. Damals noch mit der Hoffnung, über eine Investorenübernahme gerettet zu werden. Jetzt zeigte der Insolvenzverwalter beim Amtsgericht eine Masseunzulänglichkeit an.
Das Photovoltaik-Unternehmen hatte einen erneuten Antrag auf Verschiebung gestellt. Hintergrund sind die Verhandlungen über mögliche Teilverkäufe, die sich noch auf den Geschäftsabschluss auswirken könnten.
Das Schweizer Photovoltaik-Unternehmen befindet sich nach eigenen Angaben weiter mit potenziellen Investoren in Verhandlungen über Teilverkäufe. Dies könnte sich noch auf den Jahresabschluss auswirken.
Nach übereinstimmenden Berichten sind 247 Mitarbeiter von der Insolvenz betroffen, die sich bereits seit Monaten in Kurzarbeit befanden. Brandenburgs Wirtschaftsministerium scheiterte mit seinen Rettungsbemühungen für den Standort. „Unter den jetzigen Bedingungen gibt es keinen Markt für Solarglas aus Tschernitz“, sagt Landesminister Daniel Keller.
Einen Tag nach der offiziellen Eröffnung des Insolvenzverfahrens hat ein Konsortium industrienaher Familiy Offices das Batteriezell-Unternehmen übernommen. 80 Prozent der Arbeitsplätze in Itzehoe sollen damit erhalten bleiben. Keine Perspektive gibt es für die Pilotanlage in Tübingen.
Michael Ostermann übernahm im vergangenen Jahr die CEO-Rolle bei der Varta AG. Über seine Aufgabe, den angeschlagenen Konzern aus der Krise zu manövrieren, über die Gründe der Krise, das StaRUG-Verfahren, neue Strukturen und die Rückkehr zur operativen Stärke spricht er im Interview mit pv magazine.
Der Deal umfasst drei große Dachanlagen der insolventen Fellensiek-Gruppe. Eine gute Nachricht für einen Teil der Beschäftigten.
Das 2012 als Ausgründung der Fraunhofer-Gesellschaft entstandene Batterietechnologie-Unternehmen konnte Zahlungsausfälle eines Großkunden – des seit Februar insolventen Flugtaxi-Entwicklers Lilium – nicht kompensieren. Bis Juni ist die Bezahlung der rund 200 Beschäftigten noch gesichert.
Das neu gegründete Unternehmen übernimmt sämtliche materiellen und immateriellen Vermögenswerte der ehemaligen Commeo GmbH. Rechtsnachfolger ist Commeo Systems jedoch nicht.