Das Unternehmen hatte im Juli die Plattform „PV Marktplatz“ für Direktinvestment-Angebote gestartet. Im September wurde diese aber bereits durch die Sunlife-Gruppe übernommen.
Seit Juli befindet sich der Solarglas-Hersteller in einem Insolvenzverfahren. Der Einstieg eines Investors scheiterte nun, weshalb den verbliebenen mehr als 200 Mitarbeitern gekündigt wurde.
Bereits im Oktober stellte das Photovoltaik-Unternehmen einen Insolvenzantrag. Grund dafür seien vornehmlich die politischen Verzögerungen und Ankündigungen. Dies habe Auftragserteilungen verhindert.
Wer derzeit einen Blick in die sozialen Medien oder Online-Marktplätze für Photovoltaik-Anlagen wirft, wird von Sonderangeboten geradezu überrollt. Anlagen „zum halben Preis“, „nur heute gültig“ oder mit „unfassbaren Komplettpreisen“ werden massenhaft beworben.
Der Rechtsanwalt Jesko Stark ist zum vorläufigen Insolvenzverwalter des brandenburgischen Herstellers von Photovoltaik-Montagesystemen bestellt worden. Es ist nicht die erste Insolvenz von Mounting Systems.
Mit dem Verkauf fließt ein „nennenswerter Betrag“ in die Insolvenzmasse von Meyer Burger. Der Insolvenzverwalter verhandelt aktuell weiter mit potenziellen Investoren, doch die Zeit wird knapp.
Das Photovoltaik-Unternehmen sieht „keine realistischen Chancen mehr“, die Verhandlungen zur Rettung der Gruppe einschließlich der Muttergesellschaft erfolgreich abzuschließen. Bemühungen zum Verkauf von Teilen der Gruppe oder ihrer Aktiva werden weitergeführt.
Auch wenn noch Gespräche mit potenziellen Investoren laufen, ist deren Ausgang völlig offen. Dies betonten die zuständigen Insolvenzverwalter der beiden deutschen Tochtergesellschaften des Schweizer Photovoltaik-Technologieunternehmens.
Die Tochtergesellschaft des Schweizer Photovoltaik-Unternehmens befindet sich seit August im Insolvenzverfahren. Der Insolvenzverwalter erklärte pv magazine, dass es immer noch Gespräche mit potenziellen Investoren gebe. Seit 1. September ist auch das Insolvenzverfahren der Meyer Burger (Germany) GmbH eröffnet.
Der Hersteller von Solardachziegeln mit Produktion in Prenzlau hat bereits im Juni ein Insolvenzverfahren eingeleitet. Damals noch mit der Hoffnung, über eine Investorenübernahme gerettet zu werden. Jetzt zeigte der Insolvenzverwalter beim Amtsgericht eine Masseunzulänglichkeit an.