Nach Windparks an Land sollen künftig auch Photovoltaik-Projekte mit dem Regenburger Entwickler Primus umgesetzt werden. Teil der Vereinbarung zwischen den Unternehmen ist die Übernahme von Projekten mit mehr als 50 Megawatt in Thüringen und Bayern. Zudem will Innogy eine Reihe von Photovoltaik-Freiflächenanlagen bis 750 Kilowatt in der kommenden Zeit realisieren.
Im März dieses Jahres haben zwei noch unbekannte Männer in Haan den Innogy-Vorstand Bernhard Günter mit Säure überschüttet. Im September kündigte die Staatsanwaltschaft an, das Ermittlungsverfahren einzustellen. Dem will Innogy mit der Belohnung entgegenwirken und erhofft sich neue Hinweise.
Der Energiekonzern erwartet nach einer Ergebnissteigerung in den ersten neun Monaten, dass er seine Prognosen am oberen Ende erreicht. Die Nettoverschuldung baute Eon in diesem Jahr bislang um fast vier Milliarden Euro ab – dennoch stehen immer noch 15,4 Milliarden Euro in den Büchern.
Die Intergrationsplanung der Energiekonzerne kommt gut voran, wie sie sagen. Ein Medienbericht vom Wochenende wies darauf hin, dass sich die Gespräche von Eon und RWE mit dem Kartellamt über die geplante Transaktion hinziehen.
Das Erneuerbaren-Unternehmen treibt nach eigenen Angaben seine Wachstums- und Investitionsstrategie voran. Die Zahlen für das erste Halbjahr lagen innerhalb der Erwartungen, waren aber schlechter als im Vorjahreszeitraum.
An Filialen des Discounters nahe der Autobahn sollen 28 weitere Schnellladestationen entstehen. Die RWE-Tochter Innogy ist dafür der Technologie- und Servicepartner.
Wenn Eon alle behördlichen Genehmigungen erhält, werden dem Energiekonzern bald 86,2 Prozent von Innogy gehören. Das ist der Stand nach Abschluss des freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebots an die Minderheitsaktionäre.
Innogy wird zwischen RWE und Eon aufgeteilt, die Geschäftsaktivitäten werden anders sortiert. Darauf hat sich Innogy mit RWE und Eon verständigt, teilten die drei Unternehmen in der gemeinsamen Veröffentlichung mit.
Allen Erwartungen nach können die Bauarbeiten an zwei Photovoltaik-Freiflächenanlagen im australischen New South Wales sehr bald beginnen. Belectric wird als EPC und O&M-Auftragnehmer an den beiden Projekten mit einer Gesamtkapazität von 460 Megawatt beteiligt sein.
Der deutsche Konzern will nach der Trennung von dem 46,65-prozentigen Uniper-Anteil ein neues Kapitel aufschlagen. Mit dem Gesamterlös von rund 3,8 Milliarden Euro hat Eon viel frisches Geld, um in Erneuerbare oder intelligente Energienetze zu investieren.