Ab dem vierten Quartal 2023 soll die Produktionsleistung pro Jahr etwa 500 Megawattstunden betragen und bis spätestens Anfang 2025 auf eine Gigawattstunde steigen. Rund 120 Arbeitsplätze sollen in dem neuen Werk entstehen, in das Varta mehr als 20 Millionen Euro investiert.
Einhergehend mit der anziehenden Nachfrage nach privaten Photovoltaik-Dachanlagen steigt auch die Zahl neu installierter Batteriespeicher in Eigenheimen. Im ersten Halbjahr werden so neben 293.000 neuen Photovoltaik-Anlagen bis 20 Kilowatt auch 239.000 neue Heimspeicher nach den Erwartungen der Bonner Analysten zugebaut.
Die Batteriezelle ist die Kernkomponente von Speichersystemen, sagt AD Huang von BYD. Der Elektrochemie-Experte und Leiter der Geschäftsbereichs Battery-Box erklärt Unterschiede zwischen den verschiedenen Zellchemien und nach welchen Kriterien die Kunden die Qualität sowie Sicherheit der Systeme beurteilen können.
Mit Hilfe einer Indiegogo-Kampagne will das Berliner Unternehmen sein System „Trios“ im Spätsommer auf den Markt bringen. Das Speichersystem ist speziell für die Kombination mit Balkonkraftwerken gedacht und soll in zwei Größen angeboten werden.
Das Leipziger Unternehmen will den Normalbetrieb seiner aktuell beschränkten Speichersysteme in den kommenden Wochen wieder ermöglichen. In der ersten Maiwoche soll begonnen werden, die ersten Photovoltaik-Heimspeicher wieder auf 100 Prozent Kapazität hochzufahren. Bei dem neuerlichen Zwischenfall handelt es sich Senec zufolge „um einen besonderen Einzelfall“.
Interview: Nach einem neuerlichen Zwischenfall sind die viele Photovoltaik-Heimspeicher derzeit im „Konditionierungsbetrieb“ und nur maximal 70 Prozent der Kapazität steht den Kunden zur Verfügung. Viele Betreiber fragen sich und uns, ob sie dies so hinnehmen müssen und was sie tun können. Für Rechtsanwalt Andreas Kleefisch von der Kanzlei Baumeister Rechtsanwälte Partnerschaft mbB ist es ein klarer Mangel. In den meisten Fällen greift damit die Gewährleistung, die Endkunden gegenüber den Fachpartnern von Senec geltend machen können. Aber auch die Installationsbetriebe haben Möglichkeiten, nicht auf den Kosten sitzen zu bleiben, sondern sie an Senec weiterzureichen, wie der Anwalt erklärt.
Die kumuliert installierte Speicherkapazität bei den stationären Speichersystemen liegt damit bereits bei 7 Gigawattstunden zum Ende des vergangenen Jahres. Allein der Markt für Großspeicher ist im vergangenen Jahr um 910 Prozent gewachsen, wie die Aachener Forscher ermittelten.
2022 waren knapp 630.000 Solarstromspeicher in Deutschlands Haushalten installiert. Das sind 52 Prozent mehr als 2021, meldet der Bundesverband Solarwirtschaft. Grundlage der Berechnungen sind Zahlen der Bundesnetzagentur. Der Verband schätzt die Kapazität der in Deutschland installierten Speicher auf 6,7 Gigawattstunden.
Enerpoly stellt kostengünstige und wartungsarme Zink-Ionen-Batteriespeichersysteme mit einer Laufzeit von zwei bis zehn Stunden her. Der schwedische Batteriespezialist plant nun, im Rahmen eines von der EU geförderten Kooperationsprojekts mit dem österreichischen Start-up EET Prototypen eines Plug-in-Speichersystems mit wiederaufladbaren Zinkbatterien für Privathaushalte in Europa zu entwickeln.
Bereits 2023 wird Hager Energie mit der Marke E3/DC eine Wallbox in Kleinserie anbieten, mit der die Energie aus Elektroautos auch im Haus genutzt werden kann. 2024 folgt ein ganz neues Produkt für die Garage, an das dann Batterie und Photovoltaik-Anlage angeschlossen werden können. CEO Andreas Piepenbrink spricht über den Wallbox-Markt und wie es zum Siegeszug des bidirektionalen Ladens kommen kann.