Das Photovoltaik-Unternehmen hat seine Solarmodule und Batteriespeicher mit den Wärmepumpen von Samsung kombiniert. Das Angebot umfasst auach eine App, die Berichten zufolge den Stromverbrauch optimiert und die Solarenergienutzung maximiert.
Der Komplettanbieter für Kraftwerkslösungen hatte sich bei der jüngsten französischen Solarausschreibung einen festen Tarif für das Floating-Photovoltaik-Projekt gesichert. Das Kraftwerk wird dem Unternehmen zufolge auf einer ehemaligen Kiesgrube im Nordosten Frankreichs errichtet.
Mit zwei Drittel beteiligt sich das Photovoltaik-Unternehmen an dem 2020 gegründeten Digital-Cloud-Plattform-Start-up. Das Kartellamt muss der Transaktion noch zustimmen.
Das Unternehmen wird künftig gemeinsam mit der Q Energy France SAS zur Holdinggesellschaft Q Energy Solutions SE gehören. Die Gruppe will in Europa Lösungen für Photovoltaik, Windkraft, Energiespeicher und grünen Wasserstoff anbieten und verfügt eigenen Angaben zufolge über ein Projektportfolio von zwölf Gigawatt.
In Europa beklagt sich das chinesische Photovoltaik-Unternehmen über das Vorgehen des Konkurrenten. Es führt dabei die Beschlagnahmung der Dokumente und Materialien in Frankreich im vergangenen Jahr an sowie das Zurückhalten von Informationen in den Verfahren in Frankreich und den Niederlanden durch Hanwha Q-Cells. Derweil erzielte Longi in den USA einen weiteren Erfolg.
Das Urteil, das den chinesischen Photovoltaik-Hersteller zum Rückruf der vom Patentstreit betroffenen Solarmodule in elf europäischen Ländern zwingt, ist erneut bestätigt worden. Hanwha Q-Cells prüft nach eigenen Angaben die Abwicklung der Vorgaben genau und will gegebenenfalls weitere Maßnahmen gegen Longi NL ergreifen.
Das südkoreanische Photovoltaik-Unternehmen wird 171 Millionen US-Dollar in eine neue Fabrik in Dalton im Bundesstaat Georgia investieren, in der Topcon-Solarmodule gefertigt werden sollen. Damit wollen fast 500 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.
Neben dem US-Projekt plant der Photovoltaik-Konzern, seine Zellkapazität in Südkorea auf 5,4 Gigawatt zu erweitern. CEO Justin Lee sprach mit Reportern auf der Messe The Smarter E über die Pläne des Unternehmens und aktuelle Probleme in der Lieferkette.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller will beim Obersten Gerichtshof der Niederlande und beim Europäischen Gerichtshof gegen die Entscheidung des Berufungsgerichts vorgehen. Dieses hatte die Untersagung des Vertriebs und Verkaufs bestimmter Longi-Solarmodule in Europa weiterhin untersagt und die Entscheidung auf noch mehr Länder ausgeweitet. Der chinesische Photovoltaik-Hersteller verfügt nach eigenen Angaben aber über genügend Alternativen um die Nachfrage in den europäischen Ländern zu bedienen.
Das Berufungsgericht in Den Haag hat nach Angaben des koreanischen Photovoltaik-Herstellers die grenzüberschreitende Unterlassungsverfügung gegen den chinesischen Konkurrenten noch erweitert. Sie gilt Hanwha Q-Cells zufolge nun in elf Ländern, in denen Longi die vom Patentverfahren betroffen Solarmodule nicht verkaufen darf.