Der Umsatz ging im abgelaufenen Geschäftsjahr ebenfalls erheblich zurück. Mit einem Kostensenkungsprogramm will das Photovoltaik-Unternehmen die Wende schaffen. Doch die Erwartungen für das erste Quartal zeigen noch einen anhaltenden Abwärtstrend.
Im vergangenen Jahr hat der chinesische Photovoltaik-Hersteller weltweit 11,4 Gigawatt seiner Solarmodule abgesetzt. Der Umsatz sank dennoch leicht, aber das Nettoergebnis erholte sich. In diesem Jahr will Jinko Solar den Absatz seiner Solarmodule um weitere 30 Prozent steigern.
Der Schweizer Photovoltaik-Anlagenbauer konnte trotz schwierigem Marktumfeld ein EBIT-Ergebnis von 1,8 Millionen Schweizer Franken einfahren. Doch wegen umfangreicher Wertberichtigungen stand unter dem Strich ein Verlust von fast 60 Millionen Schweizer Franken. Für die Markteinführung der zukunftsträchtigen Perowskite-Tandemsolarzellen-Technologien will Meyer Burger exklusiv mit Oxford PV kooperieren und wird sich an dem Photovoltaik-Hersteller beteiligen.
Vor allem der sogenannte Jahrhundertsommer hat im Photovoltaik-Bereich für Mehreinnahmen gesorgt. Der Hamburger Wind- und Solarparkbetreiber erwartet für 2019 eine Fortsetzung des Wachstumskurses.
Im Segment Solar blieb dem Photovoltaik-Anlagenbauer zufolge der Umsatz stabil. Dabei habe die Umsetzung der CIGS-Großaufträge mit den chinesischen Partnern Shanghai Electric Group und China Energy Investment Corporation das Geschäft dominiert.
Nach den vorläufigen Zahlen konnte der Münchner Konzern sein Ergebnis aus dem Jahr 2017 noch steigern. Vor allem der Verkauf von Photovoltaik- und Windprojekten zum Jahresende unterstützte diese positive Entwicklung.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat der Photovoltaik-Anlagenbauer insgesamt Umsätze von rund 180 Millionen Euro erzielt. Nach den vorläufigen Zahlen lag auch das EBITDA im Plus.
Der deutsche Hersteller von Photovoltaik-Wechselrichtern kämpfte im vergangenen Jahr mit erheblichen Schwierigkeiten, nachdem die Ankündigung aus China Ende Mai 2018 die Preise und Märkte weltweit ins Wanken brachte. Dies hat deutliche Spuren in den Geschäftszahlen hinterlassen. Sowohl das Geschäft mit gewerblichen Photovoltaik-Anlagen als auch das Speichergeschäft blieb wegen Lieferengpässen hinter den Erwartungen zurück.
Konzernweit konnte das Münchner Unternehmen einen steigenden Umsatz verbuchen. Die im vergangenen Jahr gesunkenen Preise für Polysilizium schlagen sich im Spartenergebnis jedoch deutlich nieder. Dazu kommt die vorübergehende Stilllegung der US-Produktion nach einer Wasserstoffexplosion.
Der Schweizer Energiespeicher-Anbieter macht zudem weiter Verluste. Er ist für die Zukunft jedoch positiv und verhandelt derzeit mit chinesischen und indischen Partnern über Gemeinschaftsunternehmen bezüglich Produktverkauf und Großserienfertigung.