Mehr als 70.000 Solarmodule haben die Forscher im Kalibrierlabor „CalLab PV Modules“ seit 2012 vermessen. In den ersten Jahren lagen die Messergebnisse meist über den Angaben der Modulhersteller, doch seit 2017 erkennen die Forscher einen gegenläufigen Trend, der bislang in Abweichungen von durchschnittlich 1,3 Prozent im Jahr 2023 gipfelte.
Mit der neuen Technik sollen Ladestationen künftig ein Vielfaches der heutigen Leistung bereitstellen können. Sie lässt sich auf unterschiedlich große Ladestationen und verschiedene Fahrzeugtypen anwenden.
Fraunhofer ISE und Fraunhofer UMSICHT sehen großes Potenzial für Material- und Arbeitszeitersparnis. Das Fassadenelement benötigt keine Unterkonstruktion, die Dämmung besteht aus nachwachsenden Rohstoffen.
Forscher von sechs Fraunhofer-Instituten haben Wege für die Markteinführung von stabilen und effizienten Tandem-Solarzellen ermittelt. Ausgangsbasis dafür könnten bleihaltige Perowskit-Silizium-Solarzellen mit einem Wirkungsgrad von 31,9 Prozent sein.
Die Forscher des Freiburger Instituts erklärten, dass UV-induzierte Degradation bei allen vorherrschenden Zelltechnologien, einschließlich Topcon-Bauelementen, größere Effizienz- und Spannungsverluste als erwartet verursachen kann. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass Siliziumnitridschichten verwendet werden könnten, um die UV-Stabilität von Topcon im Vergleich zu PECVD-Schichten zu verbessern, die üblicherweise in Perc- und Heterojunction-Zellen verwendet werden.
Die Projektpartner haben drei schwimmende Photovoltaik-Systeme mit je rund 30 Kilowatt Leistung auf dem Mortkasee in der Lausitz installiert. Mit dem Testlauf wollen sie unter anderem dazu beitragen, die Kosten von Floating-Photovoltaik-Anlagen zu reduzieren.
Das Projekt „ThermIon“ soll die gesamte Prozesskette von der Vorbehandlung der Sole über die Lithiumextraktion und die Lithiumkarbonat- oder Lithiumhydroxydkristallisation bis zur kontrollierten Rückführung der Sole berücksichtigen. Das neue Verfahren soll sowohl umweltfreundlich als auch wirtschaftlich sein.
In der EU können Vehicle-to-Grid-Technologien die jährlichen Energiesystemkosten um 8,6 Prozent senken, was Einsparungen in Höhe von 22,2 Milliarden Euro pro Jahr entspricht. Das zeigt eine Studie der Fraunhofer-Institute ISE und ISI für die Organisation Transport & Environment.
Ein neuer Bericht des Fraunhofer ISE zeigt, dass Photovoltaik-Anlagen in Deutschland derzeit zwischen 700 und 2.000 Euro pro Kilowatt kosten. Aus der Studie geht auch hervor, dass sich die Stromgestehungskosten von Photovoltaik plus Speicher zwischen 6 und 22,5 Cent pro Kilowattstunde bewegen.
Das Ziel des Projekts ist es, für undurchsichtige Perowskit-Module mit einer Fläche von 900 Quadratzentimetern einen Wirkungsgrad von 22 Prozent zu erreichen, sowie 20 Prozent Effizienz für halbtransparente Module. Zu den Projektpartnern gehören Forschungsinstitute wie IMEC, Fraunhofer ISE und große Unternehmen wie Total Energies und EDF.