Gemeinsam mit Partnern haben die Freiburger Wissenschaftler eine Tandemsolarzelle kreiert, bei der die Halbleiterschichten direkt auf das Silizium gewachsen wurden. Die Mehrfachsolarzellen sollen künftig deutlich höhere Wirkungsgrade erreichen und damit die Basis für eine neue Generation der Photovoltaik-Technologie sein.
Die Software kann eine sehr große Zahl räumlich weit verteilter Energie- und Versorgungsanlagen überwachen. Durch eine Echtzeit-Anlayse aller relevanten Anlagendaten erkennt sie Fehler frühzeitig. In einem Freiburger Plusenergiequartier übernimmt sie das Monitoring von 45 Solarthermie-Anlagen.
Auf einer Konferenz in Wien haben Wissenschaftler und Experten aus der Praxis diskutiert, wie die Erzeugung von Solarstrom auf landwirtschaftlich genutzten Flächen die Energiewende vorantreiben kann. Dabei müsse jedoch klar sein, dass sich die Photovoltaik an die Erfordernisse der Landwirtschaft anzupassen habe – und nicht umgekehrt. Auch mit der Tierhaltung lässt sich die Stromerzeugung kombinieren. Vorsicht nur bei Ziegen: Die klettern gerne auf die Module, berichtete ein Referent.
Immer mehr Weltregionen entdecken die Vorteile der Solarstromerzeugung auf dem Acker. Der Doppelnutzen: Ackerfrüchte und Solarstrom von der gleichen Fläche überzeugt immer mehr Landwirte, Energiegemeinschaften, ja sogar manche Regierungen von den vielen Vorteilen – nur leider kaum die politischen Entscheidungsträger in Deutschland. Auf der jüngsten Beiratssitzung des Agro-PV (APV) Forschungs-Projektes RESOLAR am Fraunhofer Institut ISE […]
Mit dem Batteriesystem mit 150 Kilowattstunden Kapazität soll der Eigenverbrauch des Solarstroms deutlich erhöht werden. Bei der Photovoltaik-Anlage, die gleichzeitig eine weitere Nutzung der Ackerfläche erlaubt, handelt es sich um ein Pilotprojekt des Fraunhofer ISE.
Der Leistungsgewinn soll bei knapp 1,9 Watt im Schnitt für eine 60-Zellen-Modul betragen. Der neu entwickelte SCR-Zellverbinden lässt sich nach Aussage der Beteiligten ohne Zusatzkosten in der industriellen Photovoltaik-Herstellung einsetzen.
Zwei Fraunhofer-Institute und E4tech haben einen Fahrplan zur Etablierung der Wasserelektrolyse in Deutschland entwickelt. Angesichts steigender Photovoltaik- und Windkraftkapazitäten wird eine installierte Anlagenleistung zur Wasserelektrolyse im dreistelligen Gigawattbereich erwartet.
Das Bundeswirtschaftsministerium fördert das Forschungsprojekt „MetPVNet“ mit rund zwei Millionen Euro. Ziel ist, eine bessere Vorhersage zur Einspeisung aus Photovoltaik-Anlagen zu entwickeln.
Interview: Ein Team um den Fraunhofer ISE-Direktor Andreas Bett hat untersucht, ob es in Deutschland möglich ist, wettbewerbsfähig Solarzellen und Solarmodule zu produzieren. Die Antwort lautet ja, allerdings scheuen die Investoren derzeit das Risiko, weil aus der Politik klare Signale fehlen, langfristig einen stabilen Photovoltaik-Markt in Europa zu gewährleisten. Zudem hält es Bett für wünschenswert, stärker über Nachhaltigkeitskriterien nachzudenken.
Die Photovoltaik-Anlagen trugen im vergangenen Monat mehr zur öffentlichen Nettoerzeugung bei als die AKW und die Windkraft. Mit 6,7 Terawattstunden erzeugten sie mehr Solarstrom als jemals zuvor, wie Energy Charts vom Fraunhofer ISE ermittelt hat. Die Daten zeigen, dass ohne Photovoltaik die Stromversorgung in Deutschland in Juli in arge Nöte geraten wäre.