Der Klimawandel macht auch den deutschen Bauern massiv zu schaffen. Auch 2019 drücken Hitze und Trockenheit auf die Erntebilanz. Die Getreideernte liegt deutlich unter dem Durchschnitt der letzten Jahre. Mit fortschreitender Erderhitzung wie bisher wird es 2050 nicht mehr möglich sein, die Weltbevölkerung zu ernähren, so eine Studie des australischen Klima-Thinktanks „Breakthrough“, die sich auf […]
Die Landesregierung in Stuttgart ist von dem Erfolg des Förderprogramms, das zwischen Februar 2018 und Juli 2019 lief, selbst überrascht worden und stockte das Budget mehrfach auf. Die RWTH Aachen hat das Programm evaluiert und einige erfreuliche Effekte vermerkt. Bei den Speicherherstellern profitierte Sonnen stark mit seinem Heimspeichern von dem Förderprogramm. Derweil ist das Bild bei den Photovoltaik-Anbietern wesentlich ausgeglichener.
Das Geld soll in den kommenden drei Jahren für Projekte bereitgestellt werden, die an die Marktfähigkeit von Power-to-X-Technologien arbeiten. Die Ministerin betont das hohe CO2-Vermeidungspotenzial des grünen Wasserstoffs.
Das 5,4-Milliarden-Euro-Programm soll den Markt für große Photovoltaik-Kraftwerke wiederbeleben. Gleichzeitig sieht das Gesetz Anreize für Dachanlagen vor. Ursprünglich war für Januar die ersten technologieoffenen Erneuerbare-Auktionen des Landes geplant. Doch es fehlte noch das grüne Licht aus Brüssel.
Das Rennen ist eröffnet. Jetzt geht es darum, Anträge auf zentrale Zahlungen im größten Photovoltaik-Markt der Welt zu stellen, zumal qualifizierte Projekte in diesem Jahr angeblich ans Netz gehen müssen. Der endgültige Strompreis wird ein wichtiger Wettbewerbsfaktor sein, der von den Pekinger Behörden geprüft wird.
Das Deutsch-französische Büro für die Energiewende (DFBEW) hat eine Konferenz zur Entwicklung großer Photovoltaik-Anlagen in beiden Ländern organisiert. Akteure aus Wirtschaft und Politik waren dabei, um insbesondere neue Wirtschaftsmodelle ohne staatliche Förderung zu diskutieren.
Bis zu 3,5 Milliarden Euro an EEG-Förderung könnten bis 2030 eingespart werden, wenn mehr Photovoltaik-Freiflächenanlagen – auch auf landwirtschaftlichen Flächen – gebaut werden. Für einen verstärkten Ausbau von Solarparks werden nach den Berechnungen des ZSW und Bosch & Partner nur maximal 0,32 Prozent der verfügbaren Ackerflächen benötigt.
Auch in diesem Jahr können wieder Zuschüsse bis zu 2000 Euro für Batteriespeicher bei Photovoltaik-Anlagen beantragt werden. 2018 hat die Stadt rund ein Viertel der neuen Photovoltaik-Speicher bis zehn Kilowatt gefördert.
Interview: Wie das Modell funktionieren kann, erklärt Matthias Schwarz. Er hat als staatlich geprüfter Berater für Elektromobilität das Projekt der Diakonie Nördlingen fachlich begleitet, die einen Teil ihrer Flotte auf Elektroautos umgestellt hat, die überwiegend mit Solarstrom betankt werden. Flächendeckende Aufklärung und mehr Willen von allen Beteiligten sind nach seiner Auffassung wichtig, damit mehr solcher Projekte künftig umsetzt werden.
Braucht Photovoltaik noch eine Förderung oder was ist sonst nötig, um die Energiewende nach vorne zu bringen? In diesem Podcast berichten wir zunächst über einen Report des Bundesrechnungshofs zur Energiewende, außerdem hören Sie unter anderem Diskussionen und Interviews mit Volker Quaschning, Detlef Neuhaus, Claudia Kemfert, Margit Conrad und Klaus Töpfer.