Der Krieg in der Ukraine sorgt auch im Energiesektor für Wirbel. Es besteht Einigkeit, dass es mehr Investitionen in Photovoltaik und Erneuerbare allgemein braucht. Aber auch Wasserstoff und Speicher werden als elementar angesehen. Doch wie der Ausbau beschleunigt werden soll, ist noch eher offen.
Insgesamt zehn Millionen Euro stehen zur Verfügung. Bis Ende März können Projektskizzen eingereicht werden, um weitere Tankstellen für Nutzfahrzeuge und Busse auf Wasserstoff umzurüsten.
Die Mittel für die Förderung neuer Photovoltaik-Anlagen und Stecker-Solar-Geräte im Kreis wird über Einnahmen aus Kompensationen für den Erdgasverbrauch der Liegenschaften und Kraftstoffverbrauch der Dienstflotte finanziert. Nach mehr als 170 Anträgen für Photovoltaik-Anlagen mit etwa 1,8 Megawatt Gesamtleistung ist der Fördertopf mit knapp 140.000 Euro für dieses Jahr bereits geleert.
Der Freistaat hat sein Förderprogramm überarbeitet und stellt nun höhere Anforderungen für eine Bezuschussung von Photovoltaik-Anlagen und Batteriespeichern. Wieviel Geld für die Förderung 2022 zur Verfügung stehen wird, ist noch nicht klar. Der Landtag berät den Haushalt erst Anfang April.
Der erste Förderaufruf des bayerischen Programms für öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur war im November gestartet. Gefördert wurden Standorte mit mindestens zehn Ladepunkten.
Frankreichs Zehn-Maßnahmen-Plan zur Förderung der Solarenergie umfasst neue und bestehende Bestimmungen. Er soll im ganzen Land die Installation von mehr als drei Gigawatt Photovoltaik pro Jahr bis Ende 2025 unterstützen.
Bis Ende 2023 stellt der Freistaat 20 Millionen Euro für den Ausbau der Ladeinfrastruktur zur Verfügung. Der erste Förderaufruf ist mit 3 Millionen Euro ausgestattet und läuft bis Ende 2021.
Die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur erwartet, dass dank des Programms insgesamt rund 900.000 neue private Ladepunkte gefördert werden konnten. Mehr als 175.000 seien bereits in Betrieb.
Die ehemalige Bundeshauptstadt ist damit die erste Stadt in Nordrhein-Westfalen, die eine Verpflichtung zur Installation bei Neubauten beschlossen hat. Die Solarpflicht greift bei allen Vorhabe, bei denen die Stadt städtebauliche Verträge mit den Investoren und Eigentümern abschließt. Zudem ist ein Förderprogramm gestartet, bei dem auch Mieter Zuschüsse für Stecker-Solar-Geräte erhalten.
Die ursprünglich für das Förderprogramm „EnergiespeicherPlus“ bereit gestellten drei Millionen Euro waren Mitte Juli aufgebraucht. Inzwischen sind wieder Anträge für das bis Ende 2021 laufende Programm möglich.