Der Energiekonzern hat seine Kunden kürzlich über die Neuberechnungen ihrer Stromtarife ab März informiert. Dabei wird bei einigen Kunden die EEG-Umlage aus dem Jahr 2021 mit 6,5 Cent pro Kilowattstunde bei der Berechnung des neuen Arbeitspreises fortgeschrieben. Eon spricht von einem Darstellungsfehler, der nur einen Teil der Kunden in Sondertarifen betreffe, und will die Betroffenen in Kürze eine korrekte Auflistung der Kostenbestandteile zukommen lassen.
22 Milliarden Euro sollen in den Ausbau der Netze fließen und 5 Milliarden Euro in das Geschäft mit Kundenlösungen. Bis zu 90 Prozent der Investitionen werden Eon zufolge die strengen Nachhaltigkeitskriterien der EU-Taxonomie erfüllen.
Das Netz könnte jährlich bis zu 80.000 Tonnen grünen Wasserstoff und Ammoniak zu Kunden zwischen Rhein und Ruhr bringen. Für deren Produktion sollen in Spanien und Italien neue Photovoltaik- und Windenergieanlagen gebaut werden.
Das Smart-Grid-Unternehmen soll als eigenständiges Unternehmen bestehen bleiben. Mit der strategischen Partnerschaft will GridX sein Wachstum beschleunigen. Eon passt es dagegen ganz gut in die eigene Digitalisierungsstratgie.
An der Ladesäule können zwei Elektroautos zugleich mit bis zu 150 Kilowatt laden. Die Installation soll ohne Tiefbauarbeiten und Anpassen des Netzanschlusses möglich sein.
Die Verbraucherzentrale NRW hatte zuvor eine Unterlassungsklage gegen den Konzern wegen irreführender Werbeaussagen eingereicht. Eon bietet stattdessen nun ein Nachfolgeprodukt an.
Eon zufolge hat das günstige Wetter in Deutschland für einen neuen August-Höchstwert bei der Einspeisung von Strom unter anderem aus Photovoltaik und Windkraft gesorgt. Energy Charts meldet sogar eine Nettostromerzeugung von fast 20 Terawattstunden.
Der Großspeicher in Dúzs wird im Rahmen des EU-Projekts Ielectrix gebaut und soll vor Ort die Netzintegration von Solarstrom verbessern. In Mecklenburg-Vorpommern und an einem zweiten Standort in Ungarn betreibt der Energieversorger bereits solche Systeme.
Im nordrhein-westfälischen Arnsberg soll das Energiesystem der Zukunft entstehen. Kern der neu gestarteten Klimaschutz-Modellregion Sauerland ist eine elf Kilometer lange Erdgasleitung, die auf den Betrieb von Wasserstoff umgestellt und damit als Energiespeicher dienen soll, um Industrie, Mittelstand und den Mobilitätsbereich mit dem Stoff der Zukunft versorgen zu können. Allerdings wird es sich dabei zunächst um „türkisen“ Wasserstoff handeln. Die Projektpartnern schließen die Erzeugung von grünem Wasserstoff für die Zukunft nicht aus, machen sie aber von Fördergeldern abhängig.
Eine repräsentative Umfrage von Eon zeigt, dass die Elektroauto-Quote unter Anlagenbetreibern doppelt so hoch ist wie unter allen Hauseigentümern. Stromkosten zu sparen ist der wichtigste Grund, eine Photovoltaik-Anlage zu installieren.