Aktuell stehen zwei mündliche Verhandlungstage an. Elf Energieversorger reichten im Januar 2021 Nichtigkeitsklagen gegen die Freigabe der Übernahme von Innogy durch Eon ein, weil sie dadurch Wettbewerbsnachteile sehen.
Einen Autarkiegrad von bis zu 59 Prozent erreichten die Haushalte im dem Feldversuch. Je nach Verbrauch, Nutzungsverhalten oder Größe von Photovoltaik-Anlage und Speicher könnte der jeweilige Autarkie-Wert sogar noch höher liegen, heißt es von Eon.
Eon hat untersucht, welchen Beitrag batteriebasierte Speichersysteme zur Energiewende leisten. Mit ihnen lassen sich die technischen Hürden leichter überwinden, die durch bereits ausgelastete Stromnetze auftreten können, so das Unternehmen.
Das Aachener Start-up ist bereits in diesem Jahr kräftig gewachsen. Mit der Übernahme der verbliebenen Anteile durch den Energiekonzern soll dieser Trend auch in Zukunft fortgesetzt werden.
Der Vertrag beinhaltet Funkdienstleistungen für rund eine halbe Milliarde Euro bis 2040. Das 450-Megahertz-Funknetz vernetzt und steuert Ortsnetzstationen und Smart Meter in Häusern auch dann, wenn herkömmliche Kommunikationsnetzwerke ausfallen.
Der Energiekonzern hat Daten des Energiewirtschaftlichen Instituts an der Universität zu Köln analysiert. Demnach erreicht die Bundesregierung nach jetzigem Stand nur gut die Hälfte ihres Wasserstoff-Ziels für 2030. Um Kriterien für grünen Wasserstoff und Herkunftsnachweise ging es derweil auf EU-Ebene und im Bundestag.
Die Luft-Wasser-Wärmepumpe ist auch für den Heizungstausch in vielen Bestandsgebäuden geeignet. Eon vertreibt sie über seine eigenen Installationsbetriebe und regionale Handwerksfirmen.
Die Konzerne wollen das Zusammenspiel zwischen Elektroauto-Akkus und Photovoltaik-Anlagen testen. Sie machen dafür einen Praxistest im Münchner Umland.
Die Energiekonzerne haben dazu mit dem US-Unternehmen Everwind Fuels Absichtserklärungen unterzeichnet. Everwind Fuels baut derzeit im Osten Kanadas eine Produktionsstätte für grünen Wasserstoff und Ammoniak.
Im ersten Halbjahr 2022 erzielte Eon einen Gewinn von 4,1 Milliarden Euro. Davon entfielen 2,7 Milliarden Euro auf das Netzgeschäft. Eon hat europaweit 20.000 Photovoltaik-Anlagen und Batteriespeicher verkauft.